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Nittardi Kunst

Die letzten Tickets: Dinner & Kunst im Schlosshotel Friedrichsruhe

Mit Werken von Yoko Ono, Günter Grass,

Hundertwasser und anderen Künstlern am 28. Oktober

 

Letzte Möglichkeit

für eine Reservierung

 

Yoko Ono, Günter Grass, Elvira Bach (Bild in der Mitte), Friedensreich Hundertwasser und andere weltberühmte Künstler haben die Etiketten des Weinguts Nittardi in der Toskana gestaltet, in dem einst Michelangelo wohnte. Jetzt wird es im Schlosshotel Friedrichsruhe eine einzigartige Kunstaustellung mit allen 90 Originalexponaten aus 40 Jahren geben. Begleitet von einem Dinner und ausgesuchten Weinen von Nittardi. Das Ereignis findet am 28. Oktober statt.

Die Idee, Wein und Kunst zusammenzubringen, wird kaum so effektvoll und konsequent umgesetzt wie bei dem Weingut Nittardi in der Toskana, in dessen Gemäuern der legendäre Maler, Bildhauer, Baumeister und Dichter Michelangelo wohnte. Die Nittardi-Etiketten sowie das Einschlagpapier für die Weinflaschen haben illustre Künstler aus aller Welt gestaltet, etwa die inzwischen 90 Jahre alte Yoko Ono, Friedensreich Hundertwasser und Tomi Ungerer. Alle 90 Unikate der Sammlung wird es im Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe zu sehen geben, begleitet von einem Dinner mit Weinen von Nittardi.

Das Wein-Dinner

Carpaccio vom Hohenloher Rinderfilet
mit Wachtelei und Trüffelvinaigrette
Dazu: Ad Astra 2020, Maremma Toscana (der „kleine“ Supertuscan aus der Maremma)
***
Butternutsüppchen mit Curry und gebratener Jakobsmuschel
Dazu: Belcanto 2020, Chianti Classico
***
Gegrillter Saibling mit Austernsauce, Gartengurke und Zitrone
Dazu: Casanuova di Nittardi La Doghessa 2020, Chianti Classico

Kalbsfilet mit Thymianjus, Sellerie-Nussbutter, Püree- und Kartoffelkrapfen
Dazu: Nittardi Riserva Selezionata 2019, Chianti Classico
***
Abinaro Schokolade von Valrhona, mit Feige und Portwein

Das Dinner kostet inklusive Weine, Aperitif, Wasser und Kaffee 225 € pro Person. Einen gastfreundlichen Pauschalpreis mit Übernachtung und anderem mehr weiter unten.

Es gibt kein Hotel in Deutschland, bei dem Kunst und Kulinarisches so selbstverständlich und phantasievoll zu Hause sind wie im Schlosshotel Friedrichsruhe, das zum Unternehmen von Reinhold Würth gehört, dessen bedeutende Kunstsammlungen und Ausstellungen weltweit bekannt sind.

Hundertwasser

Der Frankfurter Galerist Peter Femfert und seine Frau Stefania Canali besitzen in der Toskana auch ein Weingut, das von Sohn Léon önologisch geführt wird. Im 12. Jahrhundert erzeugten dort Benediktiner Mönche in der „Villa Nectar Dei“ in Siena bereits Wein. 1540 kaufte das Anwesen Michelangelo Buonarroti. Heute werden dort von Nittardi viele bemerkenswerte Rotweine erzeugt, aber auch sehr gute Weißweine, wie der „Ben“, ein Vermentino Maremma mit einem Duft aus Zitrusfrüchten und Gewürzen sowie einer aparten Salzspur, die das Meer spüren lässt.

Die Kunst und der Wein, die bei Nittardi ineinanderfließen, sind  lustvoll, exzentrisch und nie langweilig. Das Schlosshotel Friedrichsruhe ist dafür genau der passende Rahmen.

Ludwig Fienhold

Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe
Kärcherstraße 11
Zweiflingen-Friedrichsruhe

 

Tel+49 7941 6087 0
E-Mail: hotel@schlosshotel-friedrichsruhe.de

www.schlosshotel-friedrichsruhe.de

Eine Übernachtung im Doppelzimmer 

Inklusivleistungen:

    • reichhaltiges Frühstück vom Büffet
    • je 1 Glas Crèmant zur Begrüßung
    • Vitalsnack im Spa-Bistro „Genussmomente”
    • Eintritt in den SPA mit Pools, Saunalandschaft und vielfältigen Fitness-Angeboten
    • Das SPA können die Gäste bereits auch am Anreisetag schon ab vormittags und am Abreisetag bis 20:00 Uhr nutzen
    • Getränke der Minibar
  • Nittardi  Wine & Dine und eine faszinierende Nittardi-Kunstausstellung von Künstlern, wie Günter Grass, Hundertwasser, Yoko Ono uvm. :
  • 1 x außergewöhnliches 5-Gang Menü, korrespondierend mit exklusiven Weinen aus dem renommierten Hause Nittardi,
  • inkl. Aperitif, Wasser und Kaffee
  • der Preis pro Person im DZ beträgt 425 EUR, mit allen obenstehenden Leistungen.

Posted in 2023, Aktuelles, Oktober 2023Kommentare deaktiviert für Die letzten Tickets: Dinner & Kunst im Schlosshotel Friedrichsruhe

Friedrichsruhe

Restaurantkritik: Le Cerf im Schlosshotel Friedrichsruhe

Grandioser

Gänseleber-Gugelhupf

und Old School Klasse

 

Allerorten werden die Tische noch enger gestellt, um mit mehr Gästen mehr Umsatz zu generieren. Welch ein angenehmer Luxus ist es, im Restaurant Le Cerf mit generösem Abstand zu tafeln, ohne belauscht zu werden und den Ellenbogen des Nachbarn schon auf dem eigenen Teller zu spüren. Entspanntes Genießen steht für das ganze Schlosshotel, doch besonders für das 2-Sterne-Restaurant Le Cerf.

Boris Rommel

Le Cerf ist beileibe kein Flüstertempel. Spätestens wenn Küchenchef Boris Rommel mit Schiebermütze und Sportschuhen ins Restaurant kommt, um seine Gerichte persönlich zu servieren, merkt man, das Lässigkeit und Luxus keine Gegensätze sind. Die Küche von Boris Rommel ist energiegeladen, im fliegenden Wechsel mal lyrisch zart, mal muskulös, vor allem bei den stark einreduzierten Saucen. Eine instagram-taugliche Pinzettenküche mit Schäumchen und pürierten Klecksen mag er nicht und will vor allem „viel Geschmack und Emotionen“ vermitteln. Dies entspricht auch Rommels grundsoliden Stationen à la Bareiss, Schlosshotel Bühlerhöhe, Villa Hammerschmiede oder Colombi in Freiburg, wo er bei Alfred Klink in die Kunst der Saucen eingeweiht wurde.

Gänseleber-Gugelhopf

Boris Rommel versammelt unter seiner Mütze ganz viel Gescheites und ebenso viel Schalk. Amuse gueules werden gerne auf einem Hirschgeweih präsentiert. Die an der Karkasse gegarte Mieral-Taube kommt mit Herz und Leber im Raviolo, über Holzkohle gegrillter Keule und Taubenjus sowie Taubenkralle à part auf den Tisch. Das soll niemand erschrecken, sondern demonstrieren, dass die Küche bevorzugt das ganze Tier verarbeitet.

Kalbsfilet in Madeira-Sauce

Zum ersten Mal steht eine Bio-Gänseleber auf der Karte und wird gleich zum Highlight des Dinners. Der Gänseleber-Gugelhupf wird mit weißem Portweingelee ummantelt und von Cashewnusscreme, eingelegten Zitrusfrüchten, Salbeiperlen und lauwarmer Brioche begleitet. Die Zitrusaromen geben sehr viel Frische und Finesse ab und lassen das Gericht erst so richtig glänzen. Die ungestopfte Gänseleber stammt von einer Farm aus Österreich. Wie Boris Rommel erklärt, wird die Gans die letzten drei Monate mit Datteln gefüttert, das Futter wird auf 36 Grad erwärmt, damit die Gans alles besser und schneller verarbeiten und die Leber von allein fett werden kann.


Sören Weiland

Beim perfekt rosa gebratenes Kalbsfilet, eingepackt im kross ausgebackenen Tramezzinimantel, ist wieder die Sauce der Star, hier eine mit Madeira abgeschmeckte. Wie schön, dass es im Restaurant zum guten Ton gehört, den Gästen mit einer Sauciere das Nachlöffeln leicht zu macht. Old School vom Besten: Morchel-Essenz mit geröstetem Kalbsbries, ganz intensiv mit Tiefenschärfe und dem erdigen Geschmack Waldboden und Pilzen. So etwas machen die jungen Köche nicht mehr.

Mieral-Taube

Schon die Amuse zum Start sind detailverliebt und aufwendig inszeniert: Ei gefüllt mit Räucheraal; Hefeteig-Berliner gefüllt mit Gänseleber und Birne; famoses Egg Benedict vom Wachtei-Ei auf krossem Toast, Joselito-Schinken, Sauce Hollandaise; erstklassiger flüssig gebeizter Langostino mit dezentem Wasabi und Yuzu-Praline. Ein Reigen von süßen Delikatessen zum Schluss, die weiße Schokoladenschnitte mit Babyananas, gerösteten karamellisierten Pistazien nebst Pistazien-Eis ist geschmeidig und streichelt den Gaumen, ohne beim Menü den Magen zu überlasten.

Dessert

Die exzellente und bei großen Weinen oft in die Tiefe gehende Weinkarte scheint auf der ganzen Welt zu Hause zu sein, wir bleiben jedoch auch hier wie meist eher in der Region. Es warten viele erstklassige und bezahlbare Tropfen aus Württemberg und Baden: Weißburgunder Untertürkheimer Gips von Aldinger, Riesling Besigheimer Wurmberg von Dautel, Spätburgunder Simonroth von Schnaitmann, Lemberger Steinkreuz von Drautz Able. Und es gibt einige wunderbare Neuentdeckungen, wie das Wein & Sektgut Hirschmüller aus Lauffen am Neckar. Von dort kommen außergewöhnliche gute flüssige Leckerbissen, wie der Chardonnay 2019 und der Pinot Meunier Blanc de Noirs 2018.

Boris Rommel & Tochter Marlene

Bemerkenswert ist auch die Tischkultur. Skulpturen aus Besteck als Tischschmuck, Tischdecken mit eingewebten Hirschen. Der Hirsch ist ja das Wappentier des Restaurants und in allen Größen und Formen irgendwo sichtbar. Die wahren Platzhirsche aber sind Restaurantleiter Sören Weiland und Sommelier Max Johne, die einsatzfreudig und sachkundig durch den Abend führen und erst vor einigen Monaten im Schlosshotel antraten. Durch besonderer Grazie und Gastfreundlichkeit fällt eine junge Mitarbeiterin auf – wie wir später erfahren, ist es Marlene, die 18 Jahre alte Tochter von Boris Rommel.

Text: Ludwig Fienhold

Fotos: Barbara Fienhold

 

Wellness-Oase von Weltklasse, private Spa-Suite mit Kamin-Lounge, großer Innenpool mit Kamin, ein Top-Restaurant, weitläufige Liegewiese im hoteleigenen Park. Geht noch mehr? Selbst in der Wellness-Oase erlebt der Gast Wein-Feeling. Die kosmetischen SanVino Produkte wurden aus den Trauben der Hohenloher Weinberge entwickelt und muten geradezu lecker an. Das Spa ist nicht nur irgendein Bereich, sondern ein Haus neben dem Hotel mit eigener Spa-Suite, vielen Wellness-Abteilungen und großem Innenpool, der sich bis in den Hotelpark und seine große Liegewiese zieht. Die Atmosphäre im Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe ist sehr entspannt. Über allem liegt ein Klang der Stille. 

Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe, Zweiflingen-Friedrichsruhe, Kärcherstr. 11, Tel. 07941 6087 0.

www.schlosshotel-friedrichsruhe.de

Restaurant Le Cerf, Menü mit 6 Gängen 198 €.

 

 

Posted in 2023, Aktuelles, August 2023Kommentare deaktiviert für Restaurantkritik: Le Cerf im Schlosshotel Friedrichsruhe

Friedrichsruhe - 10

Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe: Wo Mick Jagger ein Glockenspiel im Ohr rockte

Gourmet-Hideaway

und Wellness-Oase

 

Von Ludwig Fienhold

 

Geht noch mehr? Wellness-Oase von Weltklasse, private Spa-Suite mit Kamin-Lounge, großer Innenpool mit Kamin, zwei Top-Restaurant, weitläufige Liegewiese im hoteleigenen Park. Pure Ruhe und Entspannung, wie sie auch dem erstaunlich geräuschempfindlichen Rockstar Mick Jagger gefiel.

Das Schlosshotel Friedrichsruhe ist seinem Namen entsprechend ein wirklich friedliches Fleckchen. Ab und an erklingt lediglich ein Glöckchen vom Turm am Rande des Parks. Ausgerechnet der Rocker Mick Jagger empfand das zarte Bimmeln als zu laut. Extravagante Gäste sind kein Problem im Schlosshotel, das Glöckchen wurde ruhig gestellt und die Sache war erledigt. Für das Hotel erwies sich Mick Jagger dennoch als ein besonders angenehmer, entspannter und gar nicht zickiger Besucher, er war ganz offen und gesellte sich sogar zu anderen Gästen. „Er hat kein Aufheben um seine Person gemacht und war sehr umgänglich“, erinnert sich Hoteldirektor Jürgen Wegmann, der das Haus auch in turbulenten Zeiten mit Übersicht und Besonnenheit führt.

Die relaxte Atmosphäre wirkt beruhigend, das gastronomische Angebot stimuliert. Staunenswert, wie aus einem romantischen Jagdschloss eine Gourmetburg und Wohlfühloase werden konnte.

Dominique Metzger

Dominique Metzger ist als markanter und beschwingter Wein- und Service-Manager der Alleskönner des Hauses. Offiziell ist er stellvertretender Direktor und Gastronomiedirektor vom Schlosshotel, würde sich aber eher nicht so bezeichnen und fühlt sich weit mehr als Gastgeber. So souverän und ambitioniert erlebt man nicht viele in der Branche, früher nicht und schon gar nicht heute. Der Elsässer kommt aus einer Winzer- und Gastronomiefamilie. Seine solide Basis beruht außerdem auf renommierten Stationen wie dem Tantris in München. Das Talent zum Gastgeber kann man nicht lernen, man hat es oder man hat es nicht.

Küchenchef Boris Rommel

Die Küche von Boris Rommel im Restaurant Le Cerf wirkt nur auf der Speisekarte wie ein Understatement. Auf dem Teller entwickelt sie sich zu einem phantasievoll präsentierten Medley mit wechselndem Tempo – mal Rock, mal Glockenspiel.  Filigranes Saiblingsfilet in nobler Rettichrobe mit knackigem Saiblingskaviar und Kerbelvinaigrette sowie saftiges Kalbstatar in Kapernvinaigrette sind Paradebeispiele für die finessenreiche und handwerklich präzise arbeitende Küche. Einen deutlich kraftvoll modulierten Ton schlägt dagegen die intensive und umwerfend gute Consommé double mit zarten Stücken vom Ochsenschwanz an. Pure Energie auf Basis bester Old School erlebt man beim Rücken vom Hohenloher Rind in Madeira-Jus. Nicht weniger als fabelhaft empfanden wir die Gänseleber mit dezent fruchtigem Kirschgelee und delikater Piemonteser Haselnusscreme. Alle Gerichte werden sehr aufwendig ausgearbeitet und detailversessen präsentiert. „Cooking is life – nothing else matters“ hat sich Küchenchef Boris Bommel auf den Unterarm tätowieren lassen. Statt einer Toque trägt er eine Schiebermütze. Der Zwei-Sterne-Koch mag modern erscheinen, seine Ansichten aber sind von traditionellen Werten geprägt. Eine instagramtaugliche Pinzettenküche mit Schäumchen und pürierten Klecksen mag er nicht und will vor allem „viel Geschmack und Emotionen“ vermitteln. Dies entspricht auch seinen grundsoliden Stationen wie dem Bareiss, Schlosshotel Bühlerhöhe, Villa Hammerschmiede oder dem Colombi in Freiburg, wo er bei Alfred Klink in die Kunst der Saucen eingeweiht wurde.

Die exzellente und bei großen Weinen oft in die Tiefe gehende Weinkarte scheint auf der ganzen Welt zu Hause zu sein, wir bleiben jedoch auch hier wie meist eher in der Region. Es warten viele erstklassige und bezahlbare Tropfen aus Württemberg und Baden: Weißburgunder Untertürkheimer Gips von Aldinger, Riesling Besigheimer Wurmberg von Dautel, Spätburgunder Simonroth von Schnaitmann, Lemberger Steinkreuz von Drautz Able. Und es gibt einige wunderbare Neuentdeckungen, wie das Wein & Sektgut Hirschmüller aus Lauffen am Neckar. Von dort kommen außergewöhnliche gute flüssige Leckerbissen, wie der Chardonnay 2019 und der Pinot Meunier Blanc de Noirs 2018.

Der Hirsch ist das Wappentier vom Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe, die Restaurantnamen Le Cerf und Jägerstube haben dies entsprechend aufgespießt. Dass die Jungwinzer vom Weingut Hirschmüller in der Jägerstube Einzug halten konnten, liegt aber an deren Qualität und nicht am Geweih auf dem Etikett. Der Blanc de Noirs ist super seidig, saftig und schenkt ein Maul voll Reben ein. Kachelofen und Holzboden geben dem Lokal die wohltuend atmosphärisch Wärme, die durch eine Küche der intelligenten Herzhaftigkeit fortgeführt wird. Es gibt wahrhaftig noch Hechtklößchen in Rieslingsauce und Leber Berliner Art sowie andere Evergreens der warmherzigen Gemütlichkeitsküche: Tolles rosa gebratenes Roastbeef mit Rotwein-Schalotten, gebackener Kabeljau mit Remouladensauce oder gebackene Blutwurst mit Gewürzapfel-Chutney und Liebstöckel-Kartoffel-Stampf. In der Jägerstube kann man sich auch der großen Weinkarte des Sternerestaurants Le Cerf bedienen.

Selbst in der Wellness-Oase erlebt der Gast Wein-Feeling. Die kosmetischen SanVino Produkte wurden aus den Trauben der Hohenloher Weinberge entwickelt und muten geradezu lecker an. Das Spa ist nicht nur irgendein Bereich, sondern ein stattliches Haus neben dem Hotel mit eigener Spa-Suite, vielen Wellness-Abteilungen und großem Innenpool mit Kamin. Der Pool  zieht sich bis in den Hotelpark und seine große Liegewiese. Die Atmosphäre im Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe ist Tiefenentspannt. Über allem liegt ein Klang der Stille.

Schlosshotel Friedrichsruhe, Zweiflingen-Friedrichsruhe, Kärcherstr. 11, Tel. 07941 6087 0.

www.schlosshotel-friedrichsruhe.de 

Photocredit: Barbara Fienhold (9), Hotel Friedrichsruhe (1)

Hoteldirektor Jürgen Wegmann

 

 

 

Posted in 2021, Aktuelles, Dezember 2021Kommentare deaktiviert für Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe: Wo Mick Jagger ein Glockenspiel im Ohr rockte

Schlosshotel Friedrichsruhe

Neues Team im Schlosshotel Friedrichsruhe

Boris Rommel

wird Küchenchef

 

Dominique Metzger

ist jetzt Vizedirektor

 

Das Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe zählt zu den schönsten Hideaways des Landes und kann mit einem herausragenden Spa glänzen. Inzwischen hat es sich nach unruhigen Monaten personell neu aufgestellt. Nach dem überraschenden Weggang von Heinz Schiebenes trat wie berichtet Jürgen Wegmann die Stelle des Hoteldirektors an, der jetzt auch Geschäftsführer wurde. Auf Küchenchef Boris Benecke wiederum folgte nun Boris Rommel.

Dominique Metzger

Dominique Metzger

Im Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe ist Boris Rommel kein Unbekannter. Bereits 2011 und 2012 war er dort Sous-Chef. Sein beruflicher Werdegang begann mit einer Ausbildung zum Koch im Hotel Erbprinz in Ettlingen. Dann folgten Stationen in namhaften Häusern: Hotel Bareiss und Restaurant Bareiss in Baiersbronn, Colombi Hotel in Freiburg; Schlosshotel Bühlerhöhe in Bühl; Villa Hammerschmiede in Pfinztal-Söllingen. Zuletzt war Boris Rommel Küchenchef im Restaurant Simplicissimus in Heidelberg, im Schlosshotel Friedrichsruhe wird er seine Arbeit am 15. Februar 2016 aufnehmen. Der 31 Jahre alte Koch folgt auf Boris Benecke, der sich „beruflich neu orientiert“, wie es offiziell etwas ungenau heißt. Benecke war seit April 2009 leitender Küchenchef in dem mit einem Stern ausgezeichneten Gourmet-Restaurant im Schlosshotel sowie für die Jägerstube, das Spa-Restaurant und für die Waldschänke verantwortlich.

Auch im Hotelbereich gibt es personelle Veränderungen. Der langjährige und mehrfach ausgezeichnete Maître d´ Hotel Dominique Metzger wurde zum stellvertretenden Direktor des Wald & Schlosshotels Friedrichsruhe ernannt. Unter anderem wurde Metzger 2002 vom Gault Millau zum „Oberkellner des Jahres“ gewählt. Zu seinen namhaften Stationen zählten das Royal Hotel in Evian, das Hotel du Palais in Biarritz sowie das Grand Hotel Esplanade und das Restaurant Grand Slam von Johannes King in Berlin. Zudem war Metzger jahrelang im legendären 2-Sterne- Restaurant Tantris in München tätig, bevor es Ihn nach Friedrichruhe zog.

Jürgen Wegmann

Jürgen Wegmann

Jürgen Wegmann, Hoteldirektor im Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe, wurde zum Geschäftsführer der zum Würth-Konzern gehörenden Panorama Hotel & Service GmbH ernannt, zu der auch das Schlosshotel gehört. Viele Jahre war Jürgen Wegmann in hervorragenden Häusern tätig, unter anderem im Restaurant Ente im Hotel Nassauer Hof in Wiesbaden sowie sieben Jahre im Schlosshotel Bühlerhöhe, als Maître und Sommelier. 1998 trat Wegmann in die Panorama Hotel & Service GmbH ein und eröffnete im April 1998 das Hotel Altes Amtshaus im Jagsttal, das mit einem Sternelokal trumpfen kann. Seit 2009 führte Jürgen Wegmann das 4-Sterne Panoramahotel Waldenburg.

Veränderungen auch im Alten Amtshaus in Ailringen/Mulfingen (1 Stern, 16 Punkte im Gault Millau), für das Jürgen Wegmann ebenfalls geschäftsführend verantwortlich ist.  Bislang war dort der einst als Küchenchef angetretene und sehr talentierte Olaf Pruckner Hausherr. Inzwischen hat seine Position Sebastian Wiese übernommen, der dort nun Küchenchef ist. Zuvor war Wiese Souschef im Alten Amtshaus sowie in den seligen Zirbelstuben in Bad Mergentheim beim famosen Hubert Retzbach und in gleicher Position beim angenehm renitenten Vincent Klink in Stuttgart.

Olaf Pruckner

Olaf Pruckner

Der ausgeschiedene Olaf Pruckner wiederum hatte ebenfalls bei einigen Zunftsgrößen gelernt und stand im leider nicht mehr existierenden Landhaus Baur in Fischbachtal am Herd, im verblichenen Rockendorfs Restaurant in Berlin und im ebenfalls verdunkelten Brückenkeller bei Alfred Friedrich, der ihn besonders geprägt hat. Olaf Pruckner wechselte zum Bio-Hofgut Hermersberg in Niedernhall, das 22 Kilometer von seiner alten Wirkungsstätte entfernt liegt und wie alle hier genannten Betriebe ebenfalls zur Würth-Gruppe gehört. Er ist dort für das Qualitätsmanagement verantwortlich.

Friedrichsruhe-Titel

Schlosshotel Friedrichsruhe

Zweiflingen

www.schlosshotel-friedrichsruhe.de

 

 

Posted in 2015, Aktuelles, Archiv, Dezember 2015Kommentare deaktiviert für Neues Team im Schlosshotel Friedrichsruhe

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