Cappuccino: Neuer Tassen-Test vom November | BISS

Cappuccino: Neuer Tassen-Test vom November

Hoppenworth & Ploch - 2

Wo Kaffee die Bohne wert ist

Top Ten Frankfurt

 

Von Ludwig Fienhold

& BISS-Team

 

Beim großen Tassen-Test haben wir unsere Top Ten gewählt und warnen vor den besonders schlechten Adressen. Der Artikel wird ständig aktualisiert. Die ersten drei Plätze unserer Top Ten arbeiten alle auf einem ähnlich hohen Niveau und unterscheiden sich nur in Nuancen, die aber auch in die Wertung einfließen. Unsere Neuzugänge sind rot markiert.

 

Top Ten

 

Hier gibt es den besten Cappuccino

Unsere Favoriten in Frankfurt

 

Nr. 1

Hoppenworth & Ploch, Friedberger Landstr. 86 + Neue Altstadt, Am Hühnermarkt neu

Hoppenworth & Ploch, Julian Ploch

Kaffee-Avantgarde der ersten Stunde. Das „Hopplo“-Duo zieht konsequent und auf hohem Niveau sein Kaffee-Konzept durch. Besonders gut sind die Kaffees aus Äthiopien, derzeit im Angebot Worka, Dimitu Tero und Wolichu Wachu. Diese Kaffees sind so fein, aromatisch und dezent fruchtig, dass jeder Krümel Zucker eher stören würde. Matthias Hoppenworth und Julian Ploch sowie ihr Röstmeister Kilian Sieger holen aus jeder Bohne ein Optimum an Qualität heraus, an der Friedberger Landstraße schmeckt der Cappuccino/Kaffee/Espresso am besten: Der feinwürzige, leicht schokoladige, milde Brasilianer Fazenda Capoeira, der sanft fruchtige Shilcho aus Äthiopien und der kraftvolle La Divina Providencia aus El Salvador. Solche exzellenten, sortentypischen, ausdrucksvollen, seidigen und überraschend andersartigen Kaffees sind eine Ausnahmeerscheinung. Die Milch für den Cappuccino kommt übrigens vom Weidenhof aus Wächtersbach mit hofeigener Molkerei. Unbedingt auch den kalten (!) Karimikui aus Kenia probieren, der ungewöhnlich fruchtig schmeckt. Cappuccino: 3 – 3,60 €, nackt. Hoppenworth & Ploch haben im Sommer ihr drittes Café eröffnet, in der Neuen Altstadt am Hühnermarkt 22. Neben Kaffee & Kuchen wird es später einmal auch Wein geben. Das neue Café hat 20 Sitzplätze und einige Stehplätze im Gastraum innen sowie 16 Plätze auf der Terrasse, wobei auch die Fensterbänke genutzt werden. Die Sortimentshandschrift ist nach den Worten von Matthias Hoppenworth „ganz klar Specialty Coffee in der gewohnten Qualität und mit der Philosophie von Hoppenworth & Ploch sein, ohne das Publikum in der Neuen Altstadt zu überfordern.“ Wer einfach nur auf einen guten Cappuccino vorbeikommen will, soll genau so auf seine Kosten kommen wie Nerds, die sich in die Altstadt verirrt haben. Außerdem bieten Hoppenworth & Ploch Röstkaffees, Geschirr von Hartmud und ausgesuchtes Equipment für zu Hause an. Darüber hinaus werden Snacks und hausgemachten Kuchen offeriert. Die Croissants sind sehr gut. Die Kaffeetassen mögen hübsch sein, haben aber keinen Henkel, weshalb man sie erst einmal nicht anfassen kann. 

 

Nr. 2

The Holy Cross Brewing Society,

Fahrgasse 7

Beschreibung hinzufügen …Cappuccino Holy CrossAusgezeichnete individuelle Kaffeeauswahl, perfekt zubereiteter Cappuccino von wechselnden Farmen und Röstereien – korrekte Temperatur, frische Landmilch vom Weidenhof in Wächtersbach, Crema von guter Konsistenz. Alle Kaffees, die wir hier zahlreich von der ersten Minute an probiert haben, zeigen Klasse, wobei uns die aus Äthiopien mit ihrer eleganten Struktur und noblen und dezenten  Fruchtigkeit besonders gut gefallen. Viele sehr empfehlenswerte hausgemachte Delikatessen, Stullen und Suppen sowie Kuchen – Käseschmand und Kürbistarte sind umwerfend gut, aber auch die Croissants gehören zu den besten der Stadt. Der supernette Latzhosenservice gibt allem ein Sahnehäubchen obenauf. Cappuccino: ab 3 €, nackt.

 

Nr. 3

Oheim, Oppenheimer Landstr. 48

Oheim - 1Schönes Wohnzimmer-Café mit Spitzenkaffees und einem herausragenden Cappuccino, der perfekt und mit Frischmilch zubereitet wird. Wechselnde handverlesene Sorten im Ausschank (z.B. Spitzenware von von der Rösterei Ernst aus Köln), die Hausmarke ist ebenfalls sehr gut. Neben solidem Barista-Handwerk darf man allerbeste hausgemachte Leckereien erwarten. Rundum klasse, individuell und sympathisch. Cappuccino 3 €, nackt.

 

Nr. 4 neu

Kuku Vaia, Oeder Weg 23

Kuku Café

Die Griechen können nicht nur Wein, die Griechen schaffen auch einen guten Kaffee. Davon kann man sich im Kuku Vaia im Oeder Weg überzeugen, wo ein perfekter Cappuccino serviert wird. Bean Inspector Nesto Domanis sorgt für einen sympathischen, saloppen und freundlichen Umgang. Das kleine Lokal wurde ausgesprochen hübsch in Kaffeebraun und mit viel Holz gestaltet. Am Abend verwandelt sich das Café in eine Bar. Toller Neustart.

 

 

 

 

 

Nr. 5 neu

Coffeosi, Vilbeler Str. 2

Die Vilbeler Straße hat manch gute Adresse zu bieten, seit dem aus einem Friseur eine Coffee Bar wurde, noch eine mehr. Das große Ladenlokal wurde attraktiv bis ins Detail ausgestattet und einladend gestaltet. Die Betreiber nennen sich „Kaffee-Agenten aus Leidenschaft“, weshalb sich ihr Geschäft auch Passion Store nennet. Neben Kaffees werden hochwertige Espresso-Siebträger-Maschinen verkauft, allesamt Schmuckstücke. Die Betreiber verstehen ihr Handwerk, können gut beraten und treten engagiert und freundlich auf. Basis der Kaffees sind die Hausmarken Isqueta und Anno 1961. Der Cappuccino fällt tadellos aus, kräftiger Geschmack, feine Crema, Latte Art. Ambitioniert, genussvoll, sympathisch. Cappuccino 3 €, nackt.

 

Nr. 6   neu

Under Pressure, Große Rittergasse 20 

Cooler Name. Kaffee braucht Druck, der Chef ist aber immer entspannt. Im Apfelwein-Revier Sachsenhausen ist eine gute Kaffee-Adresse so selten wie ein Pinguin in der Sahara. Sven Wörth hat sich sein Wohnzimmerlokal weitgehend selbst geschickt zusammengebaut. Er kennt sich in der Bar-Szene ebenso gut aus wie in der Barista-Welt. Derzeit sind unter anderem ein kenianischer Karindundu mit apart herbem Schokotouch und ein leicht karamelliger Paradenia aus Südindien im Angebot. Gehört mit seinen eher kräftigen Kaffees zur progressiven Szene und stellt auch an die Gäste gewisse Ansprüche und Kenntnisse. Cappuccino, nackt, 2,90 €.

 

Nr. 7

Aniis, Hanauer Landstr. 82

Café Aniis FrankfurtRaum für Kaffee-Kultur, nennt sich das noch relativ neue Lokal. Ein schönes Café in (noch) wenig schöner Umgebung. Einer muss ja mal den Anfang machen. Dunkle Holzoptik, mit sicherer Hand zurechtgezimmertes Mobiliar. Ein afrikanisch kaffeebraunes Porträt in Übergröße gibt den Ton an. Es gibt unter anderem frische Brühkaffees und zwei Cappuccino, die Hausmarke und einen aus Kolumbien – beide sehr gut, der kolumbianische ein klein wenig spannender. Rachid el Ofairi versteht sein Handwerk. Aniis steht im Arabischen für „guter Freund“ – so kann man sich in diesem netten und ambitionierten Café auch fühlen. Cappuccino 2,90, nackt.

Nr. 8   neu

Bohnerie, Eschersheimer Landstr. 14

Cafe BohnerieDen Zuruf des Chefs „Fühlt euch wie zu Hause“ nehmen vor allem Mütter mit Kleinkindern etwas zu wörtlich. Der Gast kann sich in diesem netten Röstsalon mit Tischen aber wohl fühlen, das Personal ist durchweg sympathisch und engagiert. Es werden drei verschiedene Röstmischungen angeboten, für einen Cappuccino eignet sich am besten die Cuvée 6040 aus Brasil & Java Bohnen. Auf der ersten Etage ziehen sich jene zurück, die ungestört am Computer arbeiten wollen. Cappuccino 2,70 € nackt.

 

Nr. 9   

Bunca, Kirchnerstr. 4

Samson Habtom aus dem Kaffeeland Eritrea hat sich in der Innenstadt in der Nähe des Frankfurter Hofs gleich neben kaffeeähnlichen Kettenbetrieben mit seinem individuellen Lokal gut aufgestellt. Ausgezeichneter, geschmeidiger Cappuccino, oft mit feinem Schokoladenaroma. Wechselnde Sorten. Cappuccino 3 €, nackt.

 

 

Nr. 10   neu

Espresso Espresso, Braubachstr. 28

Die neue Café-Bar in der gastronomisch weiter wachsenden Braubachstraße vermittelt Understatement. Noch keine Lampe an der Decke, aber einen Spitzenkaffee im Angebot. Der kommt von den jungen Altmeistern der Barista-Szene, Hoppenworth und Ploch. Der Cappuccino ist hervorragend und glänzt durch eine Harmonie, bei der jeder Krümel Zucker stören würde. Kaffee trinkt man ganz lässig im Stehen, so wie in den Espressobars in Italien. Nirgendwo Laptop-Lurche, die sich hinter ihren Monitoren verkriechen und wie paralysiert am Stuhl kleben. Neben Kaffee gibt es noch Winzersekt, Vermouth, Grünen Veltliner sowie nette süße und salzige Kleinigkeiten. Sehr sympathischer Neuzugang. Mitten im vielseitigen Cafézentrum von Frankfurt findet das kleine Lokal mit seinem speziellen Auftritt eine Nische. Cappuccino, 2,90 €, nackt.

 

 

Weitere Tipps für Cappuccino-Genießer

 

Dalma, Bethmannstraße neu

Café Dalma

Das neue Café Dalma hat gerade erst seine Tür geöffnet und nimmt einen gleich durch sein charmantes Interieur in die Arme. Wiener Kaffeehaus-Charakter vermischt sich mit Vintage-Bar-Design. Alles mit persönlicher Note handgestrickt, aufgeschäumt durch Gefühl und Sinn für das alte Frankfurt. Der Cappuccino kommt kräftig in die Tasse, die Frankfurter Rösterei Due Mani macht sich auch an dieser Stelle beliebt, gehört aber immer noch zu den Geheimtipps. Abends will man nach den Worten der Betreiberfamilie vom Café zur Weinbar wechseln und wörtlich einen fließenden Übergang schaffen. Derzeit hat das Café Dalma von 8 bis 19.30 Uhr geöffnet und sonntags geschlossen, doch wird es nach der Anlaufphase neue Zeiten geben.

 

Adele Momenti, Schulstr. 38  neu

Bezauberndes neues Wohnzimmer-Café mit Sinn für Dekor. Die italienische Betreiberin ist freundlich und sehr engagiert. Bei unserem Besuch war vielleicht die Kaffeemaschine nicht korrekt eingestellt und führte zu einem weniger schönen Ergebnis: Viel zu heiß, poröser Schaum, fehlende Aromatik. Das lässt sich doch sicher leicht wieder korrigieren, denn das hübsche Café erscheint einen Besuch wert. Cappuccino 2,90 €, mit Stückchen Zartbitterschokolade.

 

 

The Espresso Bar, Schäfergasse 42  neu

Die Kaffee-Szene wird größer, deren Protagonisten aber vereinzeln sich immer mehr und kommen auch in der kleinsten Hütte klar. Bestes Beispiel: The Espresso Bar in der Schäfergasse. Wenn der Einmannbetrieb fünf Gäste hat, ist der Laden voll. Vom Geschmack und der Kaffeekultur her, weniger Third Wave, mehr klassisch American & Italian Style. Der junge Kaffee Keeper trägt einen schmalen Oberlippenbart wie er so kaum noch vorkommt. Das macht ihn nicht besser, passt aber zu seinen Tassen mit Schnurbart-Emblem. Der Cappuccino ist sehr gut und wird optimal zubereitet, gleiches gilt für den Espresso. Die Ware kommt von den Red Code Coffee Roasters aus Bensheim. Gut so. Von den üblichen Verdächtigen gibt es schon genügend in der Stadt. Cappuccino 3 €, nackt.

 

Bitter & Zart, Brauchbachstr. 14

Das schnucklige Café und seine fröhlichen Mitarbeiterinnen servieren hervorragende Torten und immer freitags die Macarons von Florian Köller. Längst hat sich auch die Qualität beim Cappuccino stabilisiert, der Cappuccino auf Basis von Gorilla-Kaffee/Espresso schmeckt ausgezeichnet. Cappuccino: 3,20, Gebäckstück.

 

 

 

 

IImori, Braubachstr. 24

ImoriDas japanische Café ist besonders hübsch & herzig eingerichtet. Viele Desserts sind köstlich, vor allem der New York Cheesecake. Ein ganz kleines Stück vom Glück kostet allerdings auch unwirtliche 4,40 €. Der Cappuccino schmeckt sehr gut und aromatisch und wird korrekt temperiert und mit standhaftem Milchschaum serviert.  3,30 €, nackt. Er basiert auf den Bohnen der Kaffeerösterei Langen aus Medenbach im Hochsauerland.

 

Peter Gerigk

Espresso-Store, Kleinmarkthalle

Der Cappuccino im Espresso-Store in der Kleinmarkthalle fällt meist so aus wie er sein soll: Aromatisch, korrekt temperiert und von einer samtig dichten und schmalen Milchschicht mit Stand gekrönt. Unser Favorit war einst Fantini aus Rom, ein kräftiger, ausdrucksvoller und leicht öliger Götterstoff, der leider aus nicht nachvollziehbaren Gründen gestrichen wurde. Bis auf einen wechselnden Gastkaffee kommen alle Sorten aus der eigenen Kaffeerösterei. Peter Gerigk betreibt mit der Frankfurter Kaffeerösterei ein eigenes Label mit verschiedenen Sorten. Der Service am Kaffeestand ist teilweise recht rustikal. Cappuccino: 2,90 €, Gebäckstück.

 

 

Zeit für Brot, Oeder Weg 15

Es duftet oft nach frischem Brot und anderen Backwaren, die offen einsehbare Backstube vermittelt solides Handwerk. Das Laden-Lokal ist jedenfalls eine gute Adresse. Der Cappuccino ist von feiner Cremigkeit und von mittelkräftigem Ausdruck. Der ideale Cappuccino für jeden Tag. 3,30 €, nackt.

L´Art Sucré, Freßgass 25

Macarons von Köller

Der Weltklasse-Pâtissier Florian Köller hat nach Wiesbaden und Bad Homburg auch eine Edelnasch-Boutique mit Café in Frankfurt eröffnet. Die Macarons, Pralinen und Küchlein gehören zum Besten, was es in diesem Genre auf der Erde gibt, auch der Haus-Cappuccino fällt gut aus. Cappuccino: 3,20 €, nackt

 

Manufactum, Opernturm, Bockenheimer Anlage 49-50

Elitärer Tante-Emma-Laden für den anspruchsvollen Tagedieb. Wer einmal in diese Welt eingetreten ist, wird mit dem Herumschnüffeln nicht aufhören können und die Zeit vergessen. Neben ausgesuchten Delikatessen, Küchenaccessoires und hochpreisigem Lifestyle-Mobiliar, lässt es sich im angeschlossenen Bisto-Café Brot & Butter hübsch tafeln. Dort wird auch ein ausgezeichneter Cappuccino in großen Tassen serviert, dessen Kaffee/Espresso aus der italienischen Rösterei Trinci stammt, wo man die Bohnen noch immer nach alter Tradition über Holz röstet. Cappuccino 3 €, nackt.

 

Rathaus auf dem Römerberg

Rathaus auf dem Römerberg

Die beliebten Frankfurter Traditionsbetriebe Wissmüller und Wacker sind oft in der Stadt vertreten, fallen aber recht unterschiedlich aus, weshalb man den Unternehmen nur raten kann, auch die Qualität der von ihnen belieferten Betriebe strenger zu kontrollieren. Wir sind nicht die großen Freunde von Wacker-Kaffee, doch wenn man ihn schon trinkt, dann wenigstens im Stammhaus am Kornmarkt 9 mitten in der City, wo der Duft frischgerösteter Kaffeebohnen animiert und die Stimmung so großartig ist, dass die Leute Schlange stehen und selbst bei strenger Kälte an den Stehtischen vor der Tür kleben. Auf der Berger Straße und im Mittelweg befinden sich die schönsten Wacker-Cafés, doch fallen dort die Ergebnisse so unterschiedlich aus, wie es auch die Bedienungen sein können. Bei Cash & Coffee, der Wechselstube im schönen Fachwerkhaus Engel auf dem Römerberg, wird der Wacker-Kaffee immerhin mit guten Kuchen und einem Panoramablick auf den Römerberg veredelt. Das gleich gegenüber liegende Café Einstein ist eine nette Adresse mit solidem Mainstream-Cappuccino, viel Leselektüre und ebenfalls toller Aussicht auf Frankfurts schönsten Platz.

Der Stern-Kaffee von der Rösterei Wissmüller ist Frankfurt-Geschichte. Der hochbetagt verstorbene Patron Hermann Wissmüler hat sie begründet, wobei die Nachkommen schon länger das Geschäft führen. Der Hauptbetrieb in der Leipziger Straße 39 in Bockenheim hat den überstrapazierten Begriff Kultbetrieb wahrlich verdient, das Café war ein Unikat mit Charakter, im Hof wird leider kein Kaffee mehr ausgeschenkt, der Ladenbetrieb bleibt erhalten. Die sehr sympathisch geführten Filiale am Paulsplatz heißt jetzt Tacheles und bietet neben Kaffee und Kuchen auch vegetarische Happen.

 

Das muss nicht sein

 

Café Rosso, Frankfurt, Alte Oper, Opernplatz 1 

Das Café nutzt seinen Platzvorteil rigoros und setzt einen völlig unterbesetzten Service völlig unnötig Gästebeschimpfungen aus. Wer Cappuccino bestellt, wird zunächst einmal mit einer angekündigten Wartezeit von 15 Minuten erschreckt. Sodann kommt eine verschwappte Tasse dünner Brühe mit flauem Milchschaum, der zu allem Überdruss auch noch mit Kakaopulver bestreut wird. Für diese grausige Leistung wird auch noch Geld verlangt. Cappuccino, 3,40 €, mal nackt, mal mit Gebäck.

Daumen runter

Bloody Hell!

 

 

 

 

Operncafé, Frankfurt, Opernplatz

Daumen runter

Bloody Hell!

An einem der schönsten Plätze der Stadt, für viele gar der Terrassen-Primus schlechthin, liegt gastronomisch vieles im Argen. Der Cappuccino im Operncafé fällt zwar sehr groß aus, schmeckt aber entsetzlich. Schon die üble Farbe lässt nichts Gutes erahnen, auf der Zunge bleibt ein fahler Eindruck, das auf der braunen Masse dümpelnde Schäumchen fällt gleich in sich zusammen. Die Preise sind dagegen deutlich phantasievoller. Cappuccino: 3,80 €, nackt.

Unsere Top Ten Texte werden stetig aktualisiert, Kritiken und Rangfolgen  können sich ändern

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