Grandissima Weinmesse: Großereignis in Frankfurt am Sonntag | BISS

Grandissima Weinmesse: Großereignis in Frankfurt am Sonntag

La Motte Cellar Master - Edmund Terblanche

Fachbesucher können 700 Weine probieren

 

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Ein Großereignis für die Weinwelt: 60 Winzer und Weingüter aus Italien, Deutschland, Spanien, Südafrika, Argentinien und Chile präsentieren am 21. Oktober im festlichen Gesellschaftshaus des Palmengartens rund 700 Erzeugnisse, darunter Raritäten und kostbare Bouteillen. Die Weinmesse ist ausschließlich für Fachbesucher, also vorrangig Gastronomen und Händler.

Chiara Soldati von La Scolca ist auch dabei

Italien ist besonders stark präsent, allein was Antinori und seine verschiedenen Weingüter bieten, ist zum schwindelig werden. Mit dabei auch Tignanello, der erste Supertoskaner, mit dem Marchese Piero Antinori 1971 weltweit für Aufsehen sorgte. Der Tignanello Toskana IGT 2015 ist hochbewertet, 98 Punkte bei James Suckling, 97 Punkte im Wine Spectator, 96 Parker-Punkte. Prunotto aus dem Piemont und seine Barolo, Barbera, Barbaresco und Nebbiolo sind ebenfalls weltbekannt. Der hochdekorierte Barolo Bussia sowie der exzellente Barbaresco Bric Turot werden neben vielen anderen Roten und Weißen von Prunotto zu verkosten sein. An Tisch 1 wird niemand vorbeikommen, die Spumante von Ferrari sind sicher die Bekanntesten ihrer Spezies und bei der Wein-Messe gleich mit 14 Erzeugnissen vertreten, einige Flaschen auch in der Magnum und Doppelmagnum. Ferrari Perlé Nero Trentodoc 2010 und die Riserva Lunelli 2008 (97 Punkte im Decanter) sind nicht oft zu bekommen und können hier verkostet werden. Spannend auch der hochpreisige und hochbewertete Giulio Ferrari Riserva del Fontadore Trentodoc 2007.

Familienweingut San Leonardo

Einen Sagrantino bekommt man beim Italiener in Deutschland nicht allzu häufig, bei der Weinmesse wird er neben anderen Rebsorten von der Tenuta Castelbuono zu probieren sein. Auch dem Lambrusco gehört eine Bühne, die Villa di Corlo aus der Emilia Romagna präsentiert Qualitätsprodukte, die mit den industriellen Verwandten nichts zu tun haben. Das Weingut San Leonardo aus dem Trentino ist für aromatische und saftige Weine mit Tiefgang bekannt. Die spannende Cuvée San Leonardo Trentino IGT aus Carmenère, Cabernet Sauvignon und Merlot ist das Flaggschiff und mit den Jahrgängen 2011 und 2013 vertreten. Welches Potential in den Weinen Apuliens stecken kann, belegt das Weingut Tormaresca. Vom preiswerten Rosso Castel del Monte bis zum hochwertigen Bocca di Lupo gibt es die unterschiedlichsten Qualitäten. Die Cantina Terlan zeigt die ganze Bandbreite Südtirols. Es beginnt beim auch preislich interessanten Weißburgunder und findet einen Höhepunkt im Porphyr Lagrein. Eine Sonderstellung nimmt die limitierte und sehr komplexe Terlaner Primo Grande Cuvée aus Weißburgunder, Chardonnay und Sauvignon Blanc ein, die nur in wenigen Top-Restaurants zu finden ist.   

M. A. Cerda und sein Mallorca Wein

Deutschland ist vertreten mit den Spitzenweingütern Pfannebecker, Rebholz, Dreissigacker, Rosch, Spreitzer, Dr. Koehler und Pfaffmann. Vom gewitzten Markus Pfaffmann aus der Pfalz gibt es allein schon 15 verschiedene Weine zu probieren. Es existieren nicht viele Weingüter, die ein solch erstaunlich gutes Preis/Geschmacksverhältnis bieten.

Immer ein Erlebnis sind Miquel Angel Cerda aus Mallorca und sein Weingut Ànima Negra (Schwarze Seele). Aus einer ehemaligen Molkerei entstand ein Weingut der Spitzenklasse, das zeigt, welche wunderbaren Tropfen man aus der heimischen Rotweinrebe Callet erzeugen kann.

Die Weinmesse Grandissima verspricht ein dem Namen entsprechendes großes Ereignis zu werden. Es sind nur Fachbesucher unter Voranmeldung zugelassen, Eintritt frei. Den fast 100 Seiten starken Degustationskatalog und die Anmeldung für die Frankfurter Fachmesse über: info@beesdo-cap.de

Die Grandissima 2018 beginnt am 21. Oktober in Frankfurt und wird von 13 bis 19 Uhr im Gesellschaftshaus des Palmengartens zu erleben sein. Danach gastiert die große Roadshow vom Weinland Ariane Abayan in Hamburg (22. Oktober), Berlin (28. Oktober), Köln (29. Oktober). Eintritt frei. 

 

 

 


 

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