Tischgespräch mit
Hermann Bareiss
Hermann Bareiss hat Hotelgeschichte geschrieben. Ein solch pralles Leben ist nicht vielen vergönnt. Wer hätte gedacht, dass aus dem kleinen, im Jahr 1951 als Kurhotel Mitteltal eröffneten Anwesen, ein solch stattliches Gourmet-Imperium werden konnte.
Ausruhen sollen die Gäste, die Familie Bareiss zeigt aktiven Unternehmungsgeist, die Baupläne reichen bis 2045. „Jedes Jahr werde die Prioritäten neu gesetzt.“ Das Hotel soll wachsen und den Gästen mehr Platz gönnen. Die jetzige Lobby und auch die Bar werden dabei miteinbezogen. In diesem Bereich „entsteht eine große Lounge mit Bibliothek“, erklärt Hermann Bareiss. Ein schickes Café mit Terrasse sowie ein weiterer Gastronomiebetrieb sind ebenfalls in Planung. „Während dieser Arbeiten wird das Hotel nicht geschlossen“, sagt Hermann Bareiss.
Auf die Frage, ob der Schwarzwald bei der jüngeren Generation vielleicht eher als uncool wahrgenommen wird, antwortet er: „Der Standort spielt nicht die entscheidende Rolle, man kommt ins Bareiss.“ Man hat sich nie angebiedert und auf modische Verjüngungskuren verzichtet, an eine Discothek und ähnliches wurde zu keinem Zeitpunkt gedacht. An der Bar spielt allabendlich immer noch ein Musiker, den man wahrhaft als Alleinunterhalter bezeichnen kann, weil er genau das sehr gut macht.
Es kommen tatsächlich viele junge Gäste ins Hotel, oft gleich drei Generationen auf einmal. „Wir haben eine junge Atmosphäre“, meint Hermann Bareiss. Der 81 Jahre alte Hotelier hat noch viele Pläne. Sein Ziel dabei ist nach wie vor:„Wir wollen unverkennbar bleiben.“
Das Gespräch mit Hermann Bareiss führte Ludwig Fienhold
Fotos: Hotel Bareiss
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