110.000 € für einen Kilo-Trüffel

Auktionen in Rio, Hongkong, Singapur, Wien und Frankfurt

 

Im Frankfurter Brighella hat das Trüffelfest begonnen

 

110.000 Euro ersteigerte ein Bieter aus Hongkong für einen Alba-Trüffel, der eine beachtliche Größe hatte und 1 Kilo und neun Gramm schwer war. Inzwischen kennt man das Frankfurter Ristorante Brighella auch in Singapur, Hongkong, Wien und Rio. Aus diesen Metropolen wurde eine große Trüffel-Versteigerung live vom Trüffel-Mekka Alba aus dem Piemont übertragen. Als einziges deutsches Restaurant war das Brighella zum dritten Mal wieder dabei. Die Trüffel-Auktion wurde vom Castello Grinzane im Piemont ausgehend in ausgesuchte Restaurants in Rio, Hongkong, Singapur, Wien und Frankfurt in einem Streaming live übertragen. Dabei wurde jeweils ein exquisites Trüffelmenü mit Weinen aus dem Piemont serviert, an dessen Ende Trüffel und Weine für einen guten Zweck versteigert werden. Die Trüffel Show fand mit viel Tamtam im Castello statt, bei der viele Dankesreden gehalten wurde. Bei den vorangegangenen Auktionen gingen ein 960 Gramm schwerer Alba-Trüffel für 140.000 € nach Hongkong und ein 1,3 Kilo schwerer für 130.000 € an einen Bieter aus Singapur.

Das alljährliche Trüffel-Fest im Frankfurter findet jetzt vom 11. bis 16. November im Brighella statt. Die Inhaber des Restaurants Leo Caporale und Mario Borazio haben sich zuvor wieder im Piemont umgeschaut, um nach Trüffeln und Weinen zu forschen, die zu ihrem alljährlichen Programm passen und konnten einige schöne Exemplare mitbringen. So sieht das Trüffel-Menü im Brighella aus, das vom 11. bis 16. November für 180 € serviert wird:

 

Trüffel-Fest 11. – 16. November

Brighella, Restaurant & Hotel, Frankfurt, Eschersheimer Landstraße 442, Tel. 069 53 39 92. Dienstag – Samstag 12 – 14  Uhr sowie 18 – 22 Uhr, Sonntag 12-14  Uhr. Sonntagabend und Montag geschlossen.

ristorante-brighella.de




Gourmet-Restaurant Weyberhöfe schließt

Investoren aus China haben

das Schlosshotel übernommen

 

Das Schlosshotel Weyberhöfe in Sailauf bei Aschaffenburg, ein ehemaliges Jagdschloss aus dem 15 Jahrhundert und eines der schönsten Hideaways des Landes, stehen vor einer drastischen Veränderung. Das historische Ensemble wurde von chinesischen Investoren übernommen, die als ersten Schritt das Gourmet-Restaurant Rumpolt am 1. Dezember schließen. Wie aus dem Haus zu hören ist, wurde allen Mitarbeitern gekündigt. An gleicher Stelle arbeitete einst der heutige 3-Sterne-Koch Juan Amador (im Bild), wobei das Lokal damals noch Carême hieß. In den letzten Jahren wurde das Restaurant nacheinander von zwei Köchinnen engagiert geführt.

Das Schlosshotel ist in die Jahre gekommen, die Zimmer haben noch Charme, sind aber ebenso renovierungsbedürftig wie der  Wellnessbereich. Gerade das Gourmet-Restaurant aber ist auch optisch noch ein Leckerbissen. Es zog Gäste aus Frankfurt und Umgebung an und machte dadurch auf das gesamte Hotel aufmerksam. Wieso man ausgerechnet das Zugpferd des Unternehmens ausschaltet? Welchen Grund sollte es jetzt geben, die Weyberhöfe zu besuchen? Dies kann eigentlich nur der Unkenntnis der neuen Besitzer zuzuschreiben sein, die mit dem ganzen großzügigen Hotelanwesen ihre eigenen speziellen Pläne haben mögen. Es heißt, dass man die Gastronomie künftig vor allem als Eventlocation nutzen werde.

Die Weyberhöfe sind eigentlich ein Kleinod, das nur 47 Kilometer von Frankfurt entfernt liegt. Es lud zum festlichen Dinieren ein, wurde gerne für Hochzeiten gebucht und animierte Rendezvouspärchen zum Weekend ins Grüne. Andrej Kuhar belebte es Mitte der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts kulinarisch und wurde vom Gault&Millau entdeckt und gut bewertet. Aber erst durch Juan Amador geriet es 1999 noch stärker in den Blickpunkt. Er nannte das Restaurant Carême nach einem der größten französischen Köche und wurde vom Michelin in den fünf Jahren seiner Küchenleitung erst mit einem und dann mit zwei Sternen ausgezeichnet. Aber das ist Geschichte und wird es auch bleiben.

Ludwig Fienhold




Weinbars: Die Szene und ihre Gäste haben zu schlucken

Einige haben ausgetrunken, andere schenken weiter ein

 

Von Ludwig Fienhold

Weinbars sind seit Jahren ein gastronomischer Trend. Es gibt einige wenige von Klasse und ganz viele, die sich als Trittbretttrinker anhängen, ohne wirklich bemerkenswerte Qualität zu zeigen.

Frankfurt musste sich von einigen Weinbars verabschieden. Leider gerade von den guten. Kürzlich sagte das East Grape im Ostend Adieu. Acht Jahre hat der ehemalige Banker Ralf Müller-Arnold das hübsche Lokal geführt, sehr engagiert und mit persönlicher Note. Das Sortiment war gut und anregend, die Events immer interessant. Warum also beendet Ralf Müller-Arnold seine Laufbahn als Weinbar-Gastgeber? War es die Lage inmitten des betonierten Shopping-Areals? Die Lage hatte man spätestens nach dem ersten Glas Wein vergessen. Sie war für ein solches Lokal im Ostend gar nicht schlecht, denn eine Weinbar muss auch bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln angefahren werden können, weil es in einer guten Weinbar nicht bei einem Glas Wein bleibt. Man konnte jedenfalls mit der Straßenbahn ganz in die Nähe des Lokals kommen.

Michel Briedé

Es gab mehrere Gründe für die Aufgabe, vor allem aber gesundheitliche, wie Ralf Müller-Arnold in einem Gespräch erklärte. Die Corona-Politik zeigte ebenfalls ihre Auswirkungen und der Behördenwahnsinn, der jedes Unternehmen und jegliche Kreativität unnötig belastet, tat sein Übriges. Der normale Betrieb endete am 1. Oktober, jetzt stehen noch einige schöne Events an, die Müller-Arnolds Mitarbeiter begleiten werden (ein Blick auf die Webseite verrät mehr). Ralf Müller-Arnold hört aber nicht so ganz auf. Er plant unter anderem Weinreisen und will beim Eventmanagement zur Seite stehen. Als Betreiber fungiert er weiter, ist jedoch nicht mehr in der Weinbar anzutreffen.

Eine Lücke hinterließ Michel Bridé, der in der Vogtstraße eine fabelhafte Weinbar betrieb, in der es 100 Sorten by the Glass gab. Das einzigartige Kellerlokal hatte sich in vier Jahren als Institution etabliert. Es mangelnde wegen steigender Kosten am Umsatz, aber auch am Willen in Frankfurt weiterzumachen. Michel Bridé verließ die Stadt, weil sie ihm zu schmutzig, zu bürokratisch und nicht bürgernah regiert erschien. Seit letztem Sommer fühlt er sich wieder in Amsterdam wohl.

Franziska Lück, Sömmering Weinbar

Die Sömmerring-Weinbar am Oederweg scheiterte nicht an fehlenden und guten Weinen. Franziska Lück hatte mit den Coronamaßnahmen und danach auch weiter mit der Bürokratie zu kämpfen, die ihr vorschrieben, wie sie ihre Terrasse zu gestalten hatte und mit Gebühren straften. Dass man der Betreiberin sehr deutlich den Frust anmerkte, machte sie nicht gerade bei den Gästen beliebter.

Ein herrliches Unikum war die Mey Weinbar in der Elbestraße im Bahnhofsviertel. An gleicher Stelle lockte einst ein Animierschuppen mit Puff-Separee, was die Atmosphäre noch spannender machte. In Meys Weinbar gab aber nicht die zu erwartende Puffbrause, sondern eine gute kleine Weinkarte. Cemal Aksan konnte sogar einen guten türkischen Sekt servieren. Leider gab der sympathische Gastronom das Lokal aus Altersgründen auf. Nun wird es vom Nachwuchs geführt, dem mehr an Events und Drinks mit DJ-Begleitung gelegen ist.

Ress Weinbar

Es ist schon bemerkenswert, dass es so wenige Gastronomen gibt, die eine ordentliche Weinbar hinbekommen. Auf der anderen Seite mangelt es überhaupt vielen Gastronomen an Weinkompetenz. Dabei ist das Interesse an Weinbars besonders groß. Es ist das wahrscheinlich meistgeführte Gespräch unter Menschen, die sich treffen möchten – sie suchen dafür ein Lokal, wo es ein gutes Glas Wein gibt und man eventuell noch eine Kleinigkeit zu essen dazu bekommen kann. Kein Restaurant, kein Menüzwang, unkompliziert soll es sein, aber anspruchsvoll bei der Weinkarte.

Der Dünker in Bornheim ist Legende. Dieser rustikale Weinkeller erfüllt durch sein anspruchsvolles und weitgefächertes Weinsortiment das Hauptkriterium einer Weinbar. 350 Flaschen stehen bereit, 60 davon im offenen Ausschank. Die Weinbar von Ress aus dem Rheingau in der Neuen Altstadt gilt als der beliebteste Treffpunkt auf diesem Terrain. Es der schönste Ort im Zentrum des Geschehens und wird gleichermaßen von Touristen und Einheimischen besucht. Naheliegend, dass es Wein und Sekt vom Weingut Balthasar Ress gibt, es wäre aber auch schön, wenn das Angebot durch andere Flaschen ergänzt werden würde.

Weinbar und Weinhandel unter einem Dach vereint Villa Vinum in der Höhenstraße. Ein ordentliches Sortiment, gute Gläser, es könnte alles ganz schön sein. Die Weinkarte ist im Dunkeln kaum zu lesen, aber auch bei Licht betrachtet, erscheint sie wenig erhellend. Es werden lediglich die Rebsorten genannt, nicht aber das Weingut, vom Jahrgang ganz zu schweigen (die Webseite ist ebenso wenig informativ). Wenn man dann bei Nachfragen auf Personal stößt, dass etwas mühsam agiert, macht das wenig Lust auf einen Besuch.

Gregors Wein & Champagner-Bar

Eine Wein- und Champagnerbar der Spitzenklasse hat Frankfurt durch Gregors an der Bockenheimer Landstraße im Westend zu bieten. Sie ist durch ihre strenge Selektion im Sortiment höchst individuell und im besten Sinn eigenwillig. Die Champagner-Auswahl ist hochkarätig und glänzt durch eine Auslese, die nicht auf bekannten Namen, sondern bestem Handwerk und Qualität setzt. Bei den Weinen verhält es sich genauso. Ein Dutzend offener Weine, Sekte und Champagner sprechen neugierige Anfänger ebenso an wie neugierige Kenner.




Der diskrete Charme der Weine von Heitlinger

Finesse statt Wucht im Glas

 

Wer leise und schlanke Weine schätzt war bei der Verkostung richtig. Gleich 19 Weine, rote und weiße, brachte Winzer Claus Burmeister aus dem badischen Östringen mit nach Frankfurt ins Restaurant Rausch, um sie einem Kreis von Fachtrinkern vorzustellen.

Winzer Claus Burmeister

 

Chardonnay kann ungemein Lärm auf der Zunge machen und doch wenig an Charakter zeigen oder einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Der Hilsbach Chardonnay Reserve 2023 zeigt Finesse statt Wucht. Die Aromen schweben dezent und duftig ein, Zitrus, Limone und eine feine Salznote beleben und sorgen für einen frischen und saftigen Trinkfluss.

Auxerrois ist nicht sehr verbreitet und macht sich zu oft mit penetranter Süße und unausgegorener Wesensart als Magenzwicker unbeliebt. Überraschend anders, schmeichelhaft für Gaumen und Magen erscheint diese Rebsorte bei Heitlinger aus der Lage Hassapfel. Ein zarter und doch konzentrierter Wein mit Finesse, begleitet von einem Wölkchen aus Apfel und Mirabelle. Wie alle Weine von Heitlinger durchgegoren und mit wenig Restzucker (hier nur 0,6 Gramm). Das sorgt für große Feinheit und Bekömmlichkeit. „Gerade der Auxerrois steht für die Region, weil er hier ein günstiges Klima findet, in der er sich wohl fühlt“, meint Claus Burmeister. Diese Burgundersorte findet bei den Weinbergen von Heitlinger eine kühle Waldthermik, die eine Stabilisierung der Säure und Frische gibt. Der Jahrgang 2018 zeigt dies mit großer Klasse, wobei der Jahrgang 2015 besonders schön gereift ist.

Weißburgunder ist in Deutschland am stärksten vertreten und hat die größte Rebfläche dieser Sorte weltweit. Auch in Baden ist sie Spitzenreiter bei den Anbauflächen. Bei Heitlinger legt sie als Pinot Blanc einen starken Auftritt hin, dem Stil der Weine entsprechend ganz elegant. Bereits der Einstiegswein, ein Hilsbacher Pinot Blanc Reserve 2022, zeigt hohe Qualität.

Die Weißburgunder der Lage Eichelberg sind in der Klassifikation hochwertiger (GG, Großes Gewächs), liegen aber auch höher bei Alkohol und Restzucker. Und sind doppelt so teuer wie der Hilsbacher für 22 €. Es gibt noch Jahrgänge von 2016 und 2015 zu kaufen.

Ein Besuch auf dem Weingut kann die Eindrücke vertiefen. Es gibt dort so viel mehr zu entdecken, auch viele Rotweine und die Weine vom dazu gehörigen bemerkenswerten Weingut Burg Ravensburg. Mit etwas Glück findet man sogar den einzigartigen Museumswein Riesling, der nur in seltenen Jahren erzeugt wird und herausragend und anders als andere Rieslinge schmeckt. Zum Weingut gehören unter anderem auch ein Weinbistro, ein Hotel und ein Golfplatz.

Ludwig Fienhold

Weingut Heitlinger, Am Mühlberg 3, Östringen, Tel. 07259 91120.

www.heitlinger

Fotos: Barbara Fienhold

 

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Fritzi kann sich nicht entscheiden

Der Tafelspitz ist kein Terrier

 

Gestern war ich wieder einmal mit Frit­zi essen. Da sie trotz langer Überlegungen meist irgendwelche Salate bestellt, fragte ich mich, warum sie überhaupt einen Re­staurantbesuch auf sich nimmt. Nun, weil sie oft mit mir ausgeht, ist sie vielleicht an netter Gesellschaft interessiert: das wenig­stens zeigt guten Geschmack. Gewisse Ge­richte, wie Gänsestopfleber und Kalbsbries lösen bei Fritzi heftige Reaktionen aus. Auch der von mir favorisierte Kanin­chenrücken mit Thymiankruste brachte mir Vorwürfe ein: „Diese süßen Tierchen!“ Fritzi besitzt einen kleinen Terrier. Und jegliches Lebewesen, das auch nur annä­hernd eine Ähnlichkeit mit ihrem Hünd­chen besitzt, ist für sie streichelwert und unverzehrbar. Sie ist in der Lage, sich selbst über eine Tafelspitzsülze zu echauf­fieren, weil das Wort „Spitz“ Erinnerun­gen an die vielgeliebten Vierbeiner wach­ruft. Dabei ist Fritzi keineswegs eine Vege­tarierin. Ente beispielsweise isst sie gerne. Denn die sehen für sie nicht „so liebens­wert“ wie andere Geschöpfe aus.

Fritzi schaute sich die Karte lange und mich fragend an: „Ist das Perlhuhn ein eher kleines Tier?“ Ich erklärte ihr, dass es zumindest fleischiger ist als der dazu ser­vierte Eichblattsalat. Nachdem Fritzi mit mir jedes einzelne Gericht durchge­sprochen hatte, wagte ich den Kellner herbeizurufen. Ich hatte zwar noch immer nicht das Studium der Weinkarte beendet und beschäftige mich ausgiebig mit der Frage, ob wohl ein Pinot Noir von Gantenbein mit dem Kotelett von der Taube korre­spondieren würde, war mir aber wenig­stens schon der Speisewahl bewusst. Fritzi bestellte als ersten Gang die Variationen vom Kalb mit Dreierlei vom Kürbis, „aber bit­te ohne Kalb“. Dann wollte sie vom Kell­ner wissen, ob beim Hummer im Safransud nicht vielleicht doch noch irgend etwas vom Schwein mit verwendet worden wäre. Wäh­rend der Kellner diese Frage zu verdauen versuchte, setzte ich Fritzi vorausschauend davon in Kenntnis, dass bei den Himbee­ren auf Joghurtschaum ganz bestimmt kein Tier vorkommen würde.

Längst aber hatte sich Fritzi mit dem Kellner in ein ausgiebiges Gespräch über das Angebot an Mineral­wasser verstrickt. Nein, zu viel sprudeln durfte es nicht, salzig sollte es sowieso nicht sein, und wenn möglich ganz natri­umfrei. Während der Kellner die verschiedenen Flaschen herbeischaffte, um die Angaben auf dem Etikett präsentieren zu können, überlegte Fritzi laut fragend, ob sie nicht vielleicht doch besser nur den Blattspinat und die Schnitt­lauchsauce nehmen sollte, wobei ich mich hätte bereit erklären müssen, den dazugehörigen Bachsaibling zu essen, weil sie von diesem Tier noch nie etwas gehört hatte. Ich schlug vor, einen Gipfel einzuberufen und den Rat der Weisen zu hören. Da eilte schon der Kellner mit vier Wasserflaschen herbei. Fritzi hatte keine Lust, das Kleingedruckte mit den detaillierten Angaben zu lesen und fragte, welches Wasser denn wohl am be­sten zum Salat passen würde, worauf dem Kellner beinahe die Flaschen aus der Hand gefallen wären.

Ich versuchte verzweifelt, vom Wasser wieder den Weg zur Weinauswahl zu finden, was mir einen bissigen Blick von Fritzi be­scherte, die es „ganz und gar nicht“ ver­stand, wie man nur so lange über derartige Fragen nachdenken konnte. Fritzi fragte unterdessen den Kellner über Suppen aus. Eigentlich hasste sie Suppen, verspürte jedoch an diesem Abend Lust auf etwas „Suppiges“. Meinen Vorschlag, einfach einen Pinot Grigio zu trinken, fand sie schlichtweg überflüssig. Auf der anderen Seite konnte sie sich auch nicht zwischen der Erbsencremesuppe mit Seeteufel und der Rinderconsommé mit Mark­klößchen entscheiden. Mein eher beiläufi­ger Rat, doch den Koch am besten selbst zu fragen, stieß auf ungewolltes Verständ­nis. Binnen fünf Minuten stand uns neben dem Kellner auch der Küchenchef bera­tend bei. Inzwischen waren sogar die ande­ren Gäste am Schicksal von Fritzi in­teressiert. Der Herr vom Nachbartisch riet ihr dringend zum Kürbis „ohne Kalb“, während seine Begleitung empfahl, die Langostinos mit Salzzitrone zu bestellen. Ich versteckte mich unter­dessen hinter der ausreichend großen Weinkarte. In den Wirren des Abends verlor ich den geschmacklichen Überblick und orderte Variationen vom Terrier in streichelzarter Sauce, verließ aber das Lokal, ohne das Resultat meiner Bestellung abzuwarten. Was mich im Nachhinein die Strafandro­hung von Fritzi kostete, nie wieder mit mir essen gehen zu wollen.

 

Aus dem Buch Bye Bye Love – 50 Wege seinen Partner zu verlieren von Ludwig Fienhold. 50 Eskapaden & Episoden. Was zermürbt den Eros, was lässt uns am Partner verzweifeln? Es sind oft die versteckten, absurden, kuriosen, bizarren Gräueltaten des Alltags, die zu Ablehnung und Zerwürfnis führen. Es gibt viele Trigger, die negative Gefühle auslösen. Man muss nur den Mut haben, sie erkennen zu wollen. Abschied kann ein guter Anfang sein. 

 

 

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Joachim Wissler: Einer der kreativsten Köche Deutschlands verlässt den Herd

Sous Chef Dennis Kuckuck

übernimmt die Leitung

des Restaurants Vendôme

 

Joachim Wissler beeindruckte uns schon als junger Küchenchef im Restaurant Marcobrunn auf Schloss Reinhartshausen im Rheingau. Durch Talent, Fleiß und eine Willensstärke, die stets von spitzbübischem Charme begleitet wurde. Sein schelmisches Lächeln ist ihm auch heute noch im Alter von 62 Jahren ins Gesicht geschrieben.

Nach 45 aktiven Jahren am Herd, davon 25 Jahre als Chef und Restaurateur des Restaurants Vendôme im Schloss Bensberg in Bergisch Gladbach, übergibt Joachim Wissler zum 31. Oktober 2025 die kulinarische Leitung des Gourmetrestaurants an seinen langjährigen und engen Vertrauten Dennis Kuckuck.

Joachim Wissler (l.) übergibt an Dennis Kuckuck

Joachim Wissler zählt zu den bedeutendsten Köchen Deutschlands. Seit der Eröffnung des Vendôme im Jahr 2000 an der Seite von Hotelunternehmer Thomas H. Althoff führte er das Restaurant innerhalb weniger Jahre an die Spitze der deutschen Gastronomie und wurde für seine Küche vielfach mit höchsten Auszeichnungen geehrt. Das Vendôme ist bis heute mit Höchstbewertungen in allen renommierten Restaurantführern gelistet, zuletzt mit zwei Sternen im Guide Michelin. Der Michelin stutze ihn allerdings 2022 von drei auf zwei Sterne. Ob Wissler dies als unwürdige Degradierung empfunden hat oder nicht, mag angesichts seiner Gesamtleistung zumindest für die Allgemeinheit nicht wichtig erscheinen.

Durch die jahrelange vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Dennis Kuckuck und der Überzeugung, einen begabten Nachfolger aufgebaut und ausgebildet zu haben, setzt Joachim Wissler auf Kontinuität und wird sich nun aus seiner aktiven Tätigkeit im Restaurant Vendôme zurückziehen.

Diese Entscheidung traf Wissler gemeinsam mit Thomas H. Althoff, der diesen Schritt nach einem Vierteljahrhundert „Höchstleistung an der Spitze“ würdigt und sich mit großer Anerkennung für die außergewöhnlich erfolgreiche Zusammenarbeit bedankt. Gleichzeitig freue er sich, so Thomas H. Althoff, auf Joachim Wissler mit all seiner Erfahrung und seinem großen kulinarischen Wissen auch zukünftig bauen zu können. Joachim Wissler bleibt Mitarbeiter der Althoff-Gruppe und wird die kulinarische Entwicklung gemeinsam mit den einzelnen Häusern und dem Management-Board vorantreiben.

Das letzte Menüs von Joachim Wissler kostet 550 € pro Person inkl. Begleitung von deutschen Weinen. Der neue Vendôme-Küchenchef Dennis Kuckuck wird vorerst kaum gravierende Kursänderung vornehmen, muss aber auch ein eigenes Profil zeigen. Die gesamte Entwicklung in der Gastronomie verlangt nach tiefgreifenden Veränderungen.




Das neue Luxushotel The Florentin eröffnet am 1. Dezember in Frankfurt

Erste Bilder von der

Halle und den Zimmern

 

Frankfurt wartet mit Spannung auf das neue Hotel The Florentin, das zur Althoff Collection gehört und zuvor als Villa Kennedy von Rocco Forte betrieben wurde. Am 1. Dezember soll die Eröffnung sein, aber ohne jegliche Festivitäten. Vieles wurde neugestaltet, andere Bereiche wie den markanten Innenhof wird man wieder erkennen. Im Mittelpunkt des Interesses der Öffentlichkeit  wird die Gastronomie des Hotels stehen, die davor kaum überzeugen konnte und jetzt mit dem 2-Sterne-Koch Niclas Nussbaumer große Hoffnungen weckt (siehe BISS Artikel „Frankfurt bekommt ein neues Toprestaurant“).

Loft

„Wir wollen ein Haus schaffen, das nicht laut sein muss, um Wirkung zu entfalten. The Florentin steht für Quiet Luxury, der bleibt – in der Architektur, im Design, in der Gastlichkeit“, meint General Manager Boris Messmer.

Die Villa, 1901 von der Familie Beit von Speyer erbaut, bildet das architektonische Herz des Hauses. Gemeinsam mit den erweiterten Gebäudeflügeln und dem Garden Courtyard entsteht ein Ensemble, das Historie und Gegenwart miteinander verbindet. Ziel war es, die historische Substanz nicht zu überdecken,

Villa Suite

Mit 147 Zimmern und Suiten, drei Restaurants und Bars, großzügigen Eventflächen und einem Spa will The Florentin eine der führenden Adressen in der weltweiten Luxushotellerie werden. Zimmer ab 421 €.

 

Fotos: Conren Land AG

Eingangshalle




Neues Restaurant in Hamburg: Topkoch Thomas Bühner macht sich locker

Der Ex-3-Sterne Koch mag es auch unkompliziert

 

All-Day-Dining an der Uferpromenade

mit Blick auf die Elbe

 

Neue Bühne für Bühner. Spitzenkoch Thomas Bühner startet im neuen Stadtquartier Westfield Hamburg direkt an der Waterfront mit Blick auf die Elbe ein neues gastronomisches Projekt. Anders als in seinen Restaurants in Düsseldorf und Taipeh steht hier nicht das Thema Fine Dining im Fokus, sondern ein modernes, weltoffenes All-Day-Dining und Bar-Erlebnis, das auf unkomplizierte Zugänglichkeit und Lebensfreude setzt. Die Eröffnung ist für das erste Halbjahr 2026 geplant.

Die Fläche, auf der sich das neue Restaurant befinden wird, liegt im Erdgeschoss des Gebäudes „Lee“ und umfasst einen 600 Quadratmeter großen Innenbereich und zwei Außenterrassen mit insgesamt 120 Quadratmetern. Die Terrassen sind südlich ausgerichtet und ermöglichen einen schönen Blick auf die Elbe, den Hafen und das Kreuzfahrtterminal.

Thomas Bühner

Thomas Bühner

Thomas Bühner sagt: „Ich empfinde große Freude dabei, Menschen gemeinsam an einen Tisch zu bringen und mit gutem Essen zu berühren – nicht nur zu besonderen Anlässen, sondern auch im Alltag. Hamburg und das Westfield Hamburg-Überseequartier bieten dafür nun genau die richtige Bühne: lebendig und offen für neue kulinarische Geschichten.“

Paul Douay, Managing Director, Asset Management, Central Europe, meint: „Wir sind sehr erfreut über die Partnerschaft mit Thomas Bühner. Sein neues Restaurant wird ein Aushängeschild an unserer Uferpromenade und gleichzeitig das Profil des Westfield Hamburg-Überseequartier als außergewöhnlicher Gastronomie- und Event-Hotspot in der Stadt weiter schärfen. Dass sich Thomas Bühner für sein zweites Restaurant in Deutschland für diesen Standort entschieden hat, unterstreicht die Attraktivität dieses einmaligen Quartiers.“

Thomas Bühner zählt seit drei Jahrzehnten zu den bekanntesten deutschen Gastronomen. Große Anerkennung erlangte durch seine Zeit als Küchenchef des mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurants La Vie in Osnabrück. Seit dessen Schließung bereist er als Gastkoch und Berater die ganze Welt und eröffnete weitere Restaurants, unter anderem das La Vie by Thomas Bühner in Taipeh, ausgezeichnet mit einem Michelin-Stern, und das Taste by Thomas Bühner in Istanbul. Im Mai 2025 feierte Bühner mit dem La Vie by Thomas Bühner in Düsseldorf sein Comeback in Deutschland, das bereits mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. Mit seinem neuen Konzept in Hamburg zeigt er nun eine weitere und bewusst unprätentiöse Facette.

Bühner neue BühneIn der direkten Nachbarschaft im Gebäude „Lee“ entstehen im ersten und 13. Stock aktuell auch die Fine-Dining- und Bar-Konzepte „Elemente“ und „Air Bar 13“, beide von der Rhubarb Hospitality Collection betrieben. Im Nachbargebäude „Luv“ läuft seit April 2025 das exklusive Fisch- und Meeresfrüchterestaurant „Pesca“. Gemeinsam mit dem neuen Restaurantkonzept von Thomas Bühner soll die Waterfront zu einem Place-to-be Hamburgs werden.

Bühner neues RestaurantDas Westfield Hamburg-Überseequartier ist ein neues Stadtquartier direkt am Wasser, das interessante internationale und lokale Einzelhandels-, Gastronomie- und Unterhaltungskonzepte sowie Büros, Wohnungen, Hotels und ein Kreuzfahrtterminal an einem lebendigen Ort vereint. Es ist der Kern der HafenCity, einem besonders ambitionierten Stadterneuerungsprojekt.




Wir schaffen das nicht: Mit Pasta kann man sich auch nur genudelt fühlen   

Das neue Lokal Rimini in Frankfurt will mehr als es kann

 

Mit Fettucine Alfredo werden noch immer in Rom die Touristen gequält. Doch in Frankfurt fällt die Torture brutaler aus. Dort gibt es im neuen Rimini am Domplatz Tagliatelle Alfredo, die zudem nicht dem Klassiker entsprechend mit Butter und Parmesan zubereitet werden. In Frankfurt schwimmen sie in einer Art dünnen Milchsauce, die nach rein gar nichts schmeckt. Der darüber gestreute Käse soll ein 24 Monate gereifter Parmesan sein, erscheint aber als geschmacksneutraler Industriekäse, der alles so banal lässt, wie es ist. Die Pasta wurde wahrscheinlich nicht in Salzwasser gekocht. Das Gesamtergebnis ist ein fader Klumpen Pasta. Pasta Alfredo kann man durchaus auch so machen, dass es einigermaßen schmeckt. Die Weine, die man wegen ihrer schwachen Qualität als Pizzaweine bezeichnen muss, kosten dreiste 8/8.50 € das Glas (0,2l). Man will ein junges Publikum ansprechen, es ist aber vor allem ein Konzept für Ahnungslose und solche, die wenig Erfahrung haben. Ein Social Media Lokal.

Wein mit Domblick

Carbonara im Rimini

Es gibt keine richtige Küche, keinen Koch. Vorbereitetes wird aufgewärmt. Eine Küche darf es in diesem Gebäude am Dom wegen des Brandschutzes auch nicht geben. Das Rimini ist ein schlichtes Lokal, das vorgibt preiswert zu sein. Preis und Leistung stehen aber in keinem guten Verhältnis zueinander. Die Tagliatelle Alfredo kosten 16 €, die Tagliatelle Tartufo mit Trüffelbutter verschlingen 24 €. Insgesamt werden 8 verschiedene Pasta-Varianten angeboten, mit Preisen von 14 bis 24 €. Die Rigatoni Carbonara (18 €) gib es weit besser, sie gerieten aber immerhin noch akzeptabel.

Am Domplatz wimmeln die Touristen. Die Location ist gut und verspricht Erfolg. Die Hochtische vor der Tür zwingen zu einer ungesunden und ungemütlichen Haltung. Im nüchternen Kachel-Lokal möchte man aber noch viel weniger sitzen, weil es stickig ist und fürchterlich nach Käse riecht. Die durchaus sympathische Crew kann den schlechten Eindruck nicht kompensieren.

Eine gute Carbonara im Restaurant Marcos

Für Pasta-Liebhaber gibt es in Frankfurt zum Glück echte Restaurants. Wenn wir sehr gute Pasta essen möchten, gehen wir ins Naná ins Westend. Für ihr Pasta-Feeling schätzen wir das Brighella in Eschersheim und das Pasta Davini im Gerichtsviertel. Für gut und preiswert stehen La Perla Nero in Enkheim und Marcos in Sachsenhausen. Es gibt jedenfalls ausreichend richtige und richtig gute Köche, die für ein authentisches Pasta-Erlebnis sorgen.

Ludwig Fienhold

 

Fotos: Barbara Fienhold




Restaurant Naná in Frankfurt: Family Style auf sizilianisch

Gutes Konzept, neue Ideen, sinnliche Pasta

 

Ein Jahr lang

mit an der Spitze

 

Das stylische Restaurant Naná ist eines der Glanzlichter in der Frankfurter Gastronomie. Das gilt auch gut ein Jahr nach der Eröffnung. Alles hier ist anders als bei den meisten italienischen Lokalen, vor allem hat man es mit einem durchdachten Konzept zu tun. Die Menüs sind kreativ und betonen wie die Betreiber ihre sizilianische Herkunft. Eine bessere Pasta wird man zudem kaum finden.

William Vitale

Im Gegensatz zu vielen Topadressen bietet man im Naná nicht nur ein Menü an, sondern auch gute und andersartige Gerichte à la carte. Man besinnt sich auf die Kernkompetenz der italienischen Küche und serviert Pasta in Hochform. Einer unserer großen Favoriten: Saftige Spaghettone mit Bottarga di Tonno. Feinsinnig auch die zarten Linguine mit goldenem Knoblauch, exzellentem Olivenöl, etwas Chili und Pfeffer sowie hervorragenden Sardellen. Ein weiterer fabelhafter Nana-Klassiker ist die hausgemachte Pasta mit Thunfischeintopf, karamellisierten Zwiebeln, Miso und Schwarzer Zitrone. Der langsam gegarte Thunfisch und der Sud gehen eine besonders delikate Verbindung ein, die bis zum letzten Gabelbissen begeistert.

Eine besondere, sympathische und letztlich auch preislich gastfreundliche Idee ist das Menü Family Style auf sizilianisch. Man teilt sich 3 Vorspeisen, 3 Hauptgerichte und ein Dessert. Das alles ist mehr als genug und kostet pro Person 75 €. Es gibt beispielsweise Rinder-Tatar mit Schalotten, knackigen Senfkörnern und geräucherter Mayonnaise. Oder roten rohen und marinierten Thunfisch mit sizilianischen Zitrusfruchtscheibchen und Grapefruit. Sehr gut auch das gegrillte Rindfleisch vom Black Angus mit einer schönen Gemüse-Rotwein-Reduktion nebst süßen Karotten und selbstgemachtem leichtem Aprikosenketchup. Mit dabei ist stets ein Dessert to share, meist der wunderbar cremige Vanille-Flan mit Brioche und Thymian-Streuseln. Mitinhaber und Küchenchef Salvo Maggiore versucht einen anderen Weg zu gehen und setzt auf individuelle Ideen und modifizierte Gerichte seiner sizilianischen Heimat. Eine wichtige und wohltuende Abwechslung in Frankfurt, das von immergleichen Italienern dominiert wird.

Salvo Maggiore

Das großartige hausgemachte Brot gehört zum Standardrepertoire. Gemeinsam mit dem hervorragenden sizilianischen Olivenöl ist es schon ein Statement, doch die geschlagene Butter aus aromatischen Siccagno-Tomaten macht es zu einem Erlebnis. Es ist beim Menü inklusive. Die auf der Karte stehenden 4,50 € beziehen sich nur auf Gäste, die noch unbedingt einen Nachschlag haben möchten.

Das Ambiente ist schick und heiter, die Formen und Farben machen gute Laune. William Vitale und sein Team sorgen für einen lockeren, netten und kompetenten Service. Beim Wein sollte man als Gast auf Flaschen aus Sizilien setzen, aber auch die Rebsorte Roero Arneis aus dem Piemont bringt hier Gutes auf den Tisch.

Salvo Maggiore

Von Dienstag bis Freitag gibt es ein Business Lunch, Gruß aus der Küche, Vorspeise und ein Pasta-Teller (18,50 €). Die Speisekarte  mit Sharing Menü und Gerichten à la carte wird ebenfalls angeboten.

Samstags ist das Restaurant jetzt durchgängig mittags bis abends geöffnet, zwischen 12 und 16 Uhr steht Aperitivo auf dem Programm, nach italienischer Art, Weine und anderes by the glass und Appetithappen dazu. In der Restaurantmitte gibt es bereits einen Hochtisch mit bequemen Stühlen für solche Gelegenheiten. Neben der hübschen Arcaden-Terrasse, die inzwischen von der Fassadenbaustelle befreit wurde, soll es im nächsten Sommer auf der anderen Seite des Hauses auch Plätze geben, die man nur auf eine Kleinigkeit und ein Glas aufsuchen kann.

Ludwig Fienhold

 

 

 

Restaurant Naná, Frankfurt, Grüneburgweg 95,

Tel. 069 714 363 48.

Di-Fr. 12-14.30 und 18.30-22.30 Uhr

Sa 12-22.30 Uhr

So + Mo geschlossen

www.nanáconvivial.de

Fotos: Barbara Fienhold

 

Linguine mit Knoblauch | Olivenöl | Pfeffer | Sardellen

 

Gegrilltes Black Angus

Parmigiana in drei Texturen

Wolfsbarsch in Fischjus

Aromatische Tomaten, Stracciatella Burrata

Roter Thunfisch

Pasta mit Thunfischeintopf

Rinder Tatar