Sternekoch Carmelo Greco kocht auf den Malediven | BISS

Sternekoch Carmelo Greco kocht auf den Malediven

Coco Palm

Das Inselresort Coco Palm wird italienisch

 

Der italienische Sternekoch Carmelo Greco kennt vor allem die Hitze der Küche, in der Sonne kann er eher selten brutzeln. Jetzt wird er aber vom 21. Oktober bis 3. November ein Gastspiel auf den Malediven geben und darf auch mal die Schürze gegen eine Badehose tauschen. Carmelo Greco serviert zwei große Dinner und gibt Kochkurse. Die Gäste erwarten einige der Klassiker aus seinem Repertoire, darunter Carabinero mit Gnocchi, Royale vom Parmigiano Reggiano mit einer Espresso/Orange- Reduktion und Lobster mit Blutorange. Das Malediven Resort Coco Palm Bodu Hithi ist stark kulinarisch ausgerichtet und will sich bei Genießern mit bekannten Gastköchen noch stärker ins Bewusstsein bringen.

Beach Bungalow

Der Beach Bungalow Nr. 331, in dem Carmelo wohnt, ist einer der schönsten auf der Insel. Ab dem zweiten Besuch wird ein Holzschild mit dem eigenen Namen angebracht. Clou ist der Garten mit kleinem Pool hinter dem Haus, in dem man nahtlos bräunen kann. Gleich vor der Tür warten Strand und Meer sowie die eigenen Sonnenliegen. Der Service setzt allmorgendlich ein Segeltuch darüber. Das Frühstück im Restaurant Air bietet nicht nur den obligaten Eierkoch, sondern auch einen Mitarbeiter als Saftmixer, der frische Säfte aus Äpfeln, Karotten, Orangen, Limonen, Ananas und Melonen presst und diese auf Wunsch auch mit Zitronengras, Ingwer oder Sellerie zubereitet.

Überhaupt ist Coco Palm Bodu Hithi bei Food & Beverage gut aufgestellt. Das Restaurant Aqua bringt Seafood und einen Hauch Asien auf die Teller. Im kleinen Aussichtsturm vom Tsukiw wird die japanische Küche mit einem tollen Meerblick garniert. Das Beliebteste aller Lokale auf der Insel ist das Stars. Es gibt frischen Fisch, was beileibe noch immer keine Selbstverständlichkeit auf den Malediven ist. Red Snapper und Thunfisch stehen häufig auf der Speisekarte, je nachdem, was die Fischer im Angebot hatten. Hummer, Langusten und Krebse werden meist importiert, viele Lebensmittel kommen größtenteils aus Singapur, Dubai, Australien, Neuseeland und Sri Lanka.

Candlelight Dinner am Strand muss natürlich auf den Malediven auch sein. Das Breeze ist eine Art Pop-Up-Lokal, das wechselnd an einem der besonders schönen Strandstücke aufgebaut wird. Auf leicht im Abendwind wehenden Tischdecken werden marinierte Garnelen, Fisch mit Kokoskruste und Muscheln mit Mango-Salsa serviert. Vom Grill kommen Garnelen, Tintenfisch und Lobster sowie Lammkoteletts, Hühnchen und Rindermedaillons.

Carmelo Greco

Immer gut besucht sind die moderierten Weinproben im Wine Loft – der palmgroße Holzturm dient als höchster Teil der Insel notfalls auch als Sammelpunkt bei Tsunamiwarnung. Die Stimmung steigt mit jedem Glas. Während die Gäste draußen noch leicht überhitzt und ermattet herumschleichen, werden die Teilnehmer hier gutgekühlt und großzügig mit Wein versorgt bei Laune gehalten. Im begehbaren Klimaschrank warten 250 Weine aus aller Welt, größtenteils aus Südafrika, Neuseeland, Australien, Kalifornien, Argentinien und Chile. Die wenigen italienischen Weine werden jetzt durch den Besuch von Carmelo Greco etwas aufgerüstet.

 

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