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Dates & Events

DATES & EVENTS

 

Küche als Kaderschmiede: Wohlfahrts Schüler erkochen über 60 Sterne

Harald Wohlfahrt & Christian Bau (r.)

Harald Wohlfahrt & Christian Bau (r.)

Wie es ist, wenn sich Schüler und Lehrmeister nach vielen Jahren wieder eine Küche teilen, zeigten die Drei-Sterne-Köche Christian Bau und Harald Wohlfahrt – gemeinsam sorgten sie für ein großes Dinner für 200 Gäste in der Traube Tonbach.  Das Fest wurde von gleich zwei Jubiläen begleitet: Das Traditionshotel feiert in diesem Jahr sein 225-jähriges Bestehen, und Küchenchef Harald Wohlfahrt begann vor 38 Jahren seine eigene Karriere als 20jähriger Saucier in der Traube Tonbach. Die inzwischen berühmte Schwarzwaldstube befand sich damals noch in der Planung, doch Traube-Inhaber Heiner Finkbeiner glaubte an das große Talent seines Neuzugangs und ließ Wohlfahrt 1977 ins neue Gourmetrestaurant des Hotels vorrücken. Die Zwischenbilanz nach 38 Dienstjahren zeugt vom richtigen Gespür. Als Küchenchef erreicht Wohlfahrt mit seinem Team alle Höchstbewertungen in den relevanten Gastronomie-Guides und hält diese Auszeichnungen seit über zwei Jahrzehnten.

Besonders stolz ist der 58-jährige jedoch auf seine Schüler, denn die Schwarzwaldstube gilt auch als Kaderschmiede für den Köche-Nachwuchs. „Mitzuerleben, wie viele meiner Mitarbeiter erfolgreich ihre ganz eigene Linie entwickeln und selbst hervorragende Köche geworden sind, ist die schönste Bestätigung für meine Arbeit“, so Wohlfahrt. Kein anderer deutscher Spitzenkoch hat so viele hoch bewertete Köche mit ausgebildet oder als Mentor begleitet. Heiner Finkbeiner teilt den Stolz seines langjährigen Küchenchefs und verdeutlicht: „Von den vielen talentierten Köchen, die sich auf einem Posten in der Schwarzwaldstube bewiesen haben und einen Teil ihrer Lehr- und Wanderjahre hier in der Traube Tonbach verbrachten, kochen heute rund 40 selbst erfolgreich auf Sterneniveau – mehr als 10 sogar mit zwei oder drei Sternen.“

Wohlfahrt mit Team Schwarzwaldstube

Wohlfahrt mit Team Schwarzwaldstube

Neben den Drei-Sterne-Köchen Klaus Erfort, Kevin Fehling, Thomas Bühner und Joachim Wissler gehört auch Christian Bau vom Victor’s Gourmet Restaurant Schloss Berg nahe Trier zu jenen, die es mit einer knapp fünfjährigen Station in der Traube Tonbach zu Beginn seiner Kochkarriere in die Top-Liga der deutschen Spitzenköche geschafft haben. Als junger Commis kommt er 1993 in die Schwarzwaldstube, anderthalb Jahre später wird er mit gerade mal 23 Jahren Wohlfahrts Souschef, während seine Frau Yildiz im Service des Restaurants arbeitet. „Kochen konnte ich damals schon ganz ordentlich“, erklärt der heute 43-jährige Christian Bau, „aber meine Frau und ich haben in der Traube alles gelernt, was wir für unser eigenes Restaurant brauchen – den Feinschliff in der Küche, den richtigen Umgang mit Gästen, Mitarbeitern und Medien, aber vor allem den Qualitätsanspruch fürs Gastgebersein.“

Heute gehört Bau wie Wohlfahrt zu den besten Köchen Deutschlands und ist einer von gerade mal elf dreifach besternten Kollegen. Sein einstiger Lehrmeister ist ein guter Freund geworden, doch bleibt immer auch Mentor und Ratgeber. Wie eng die Beziehung ist, wird deutlich, wenn Wohlfahrt selbst gefragt wird: „Es ist die größte Reputation für mich, wie erfolgreich Christian Bau ist.“

Weitere Schüler von Harald Wohlfahrt in der Traube Tonbach waren im Laufe der Jahre u.a. die Sterneköche Jörg Sackmann (Restaurant Schlossberg, Baiersbronn), Hendrik Otto (Lorenz Esszimmer, Berlin), Christoph Rüffer (Haerlin, Hamburg), Sebastian Zier (Arosa, Sylt), Silvio Nickol (Palais Coburg, Wien, Österreich), Wolfgang Becker (Becker’s, Trier), Dirk Hoberg (Ophelia, Konstanz), Douce Steiner (Gasthaus zum Hirschen, Sulzburg), Matthias Diether (First Floor, Berlin), Nouri Wahabi (Piment, Hamburg), Paul Stradner (Brenners Park-Restaurant, Baden-Baden), Boris Benecke (Wald & Schloßhotel Friedrichruhe), Klaus Erfort (Gästehaus Erfort, Saarbrücken), Thomas Bühner (La Vie, Osnabrück) und Kevin Fehling (La Belle Epoque, Travemünde).

 

70 Jahre Hotel-Legende Hermann Bareiss

Große Geburtstagsfeier in Baiersbronn

Hermann Bareiss

Hermann Bareiss hat Hotelgeschichte geschrieben, so wie einst César Ritz und nur wenige andere in der Branche. Zu seinem Imperium gehören das Hotel Bareiss in Baiersbronn- Mitteltal mitsamt des Drei-Sterne-Restaurants von Claus-Peter Lumpp, den erstklassigen Lokalen Dorfstuben und Kaminstube, aber auch der aufwendig restaurierte, mythenhaften historische Morlokhof. Jetzt feierte Hermann Bareis mit fast 1000 Freunden, Mitarbeitern und Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur zwei Tage lang seinen 70. Geburtstag

Hermann Bareiss ist nicht nur der bestgekleidete Hotelier Deutschlands, er ist auch als Gastgeber eine Zierde seiner Zunft. Sein Hotel im Schwarzwald gehört zu den allerersten Adressen im Land. Dies liegt nicht nur am großen Komfort und der heiter-entspannten Atmosphäre, sondern auch an den herausragenden kulinarischen Leistungen und dem herzlichen Service. Es hatte seinen guten Grund, warum gerade hier mit der Mitteltaler Tafelrunde einst  das wichtigste, genussreichste und am aufwendigsten inszenierte Gipfeltreffen der Branche stattfand. Restaurantkritiker und Spitzenköche, die beileibe nicht immer an einem Tisch sitzen, fanden im Hotel Bareiss für einen schönen langen Tag lang zu Gesprächen zusammen, diskutierten über Trends und Fehlentwicklungen, und krönten den Tag mit einer in jeder Hinsicht heißen Küchenparty.

Eine Reportage über das Hotel Bareiss steht demnächst in unserem Internet-Magazin Hotel-Traveller: www.hotel-traveller.de

 

Rührende Szenen

Küchenparty im Rocco Forte Hotel Villa Kennedy

Villa Kennedy Küchenparty

So viele Zaungäste hatte die Hotelküche der Frankfurter Villa Kennedy bislang noch nicht erlebt. Sie konnten bei den Köchen manchen Trick lernen und sehen, wie rührselig die Zubereitung von Risotto sein muss.  Küchenchef Dario Cammarata wurde dabei nicht nur von seinem Team unterstützt,  Fulvio Pierangelini reiste eigens aus Rom an, um mit anzupacken. Der temperamentvolle Lockenkopf ist gastronomischer Berater bei Rocco Forte und galt mit seinem Zwei-Sterne-Restaurant Gambero Rosso in San Vincenzo in der Toskana als einer der führenden italienischen Köche. Über 100 Freunde, Geschäftspartner und gute Gäste der Villa Kennedy drängten sich um die Töpfe und Pfannen und kamen dabei ins Gespräch. Mit dabei auch die zauberhafte Tochter von Hotelgründer Sir Rocco Forte, Lydia.

 

Photocredit: Top Magazin Frankfurt, Barbara Fienhold

 

Alpenglühen

Großes Most-Fest mit Pichl-Birne

und anderen flüssigen Raritäten

Mostello

Österreich in bester Feierlaune: Noch bis zum 10. Mai lädt das Mostviertel in Niederösterreich zu den legendären Most-Fest-Wochen. Es gibt Most aus Birnen in all seinen Facetten und Spielarten zu probieren. 12 engagierte Gasthäuser und Restaurants bieten in diesem Zeitraum regionaltypische Menüs, eigens abgestimmt auf die individuellen Mostspezialitäten. Die rund 200 Kilometer lange Moststraße führt nicht nur landschaftlich zu besonders reizvollen Plätzen, sondern lädt mit Frühlingsbeginn gleich mehrere Wochen lang zu einem Genussreigen, der das vielschichtige Getränk aus der Birne in den Mittelpunkt stellt. Die Gaststätten steuern ungewöhnliche kulinarische Kreationen bei: Birnensuppe mit Mostelloschaum und Blunzentascherl (Relax-Resort Kothmühle); Mostviertler Schweinerei auf Stöckelraut und Williams-Knödeln (Landhaus Stift Ardagger) oder gebackene Apfelknödeln auf Mostsauce (Gasthaus Berndl).

Teil des Festivals ist der Most-Salon, bei dem zwar Österreich dominiert, aber auch drei Spezialisten aus Deutschland vertreten sind, darunter Andreas Schneider vom Obsthof am Steinberg, der bekanntlich die Apfelweinmesse in Frankfurt gegründet hat. Der Most-Salon findet am 13. April auf dem Renaissanceschloss Schallaburg statt, das allein schon sehenswert ist. Verkostet werden auch seltene und praktisch in Vergessenheit geratene Apfelsorten wie Kronprinz Rudolf, Maschansker, Ilzer Rosenapfel oder Brünnerling. Die Mostspezialitäten aus Birnen entstammen Sorten wie Speckbirne, Dorschbirne, Rote oder Grüne Pichlbirne, Stieglbirne oder Landlbirne. Außerdem warten regionstypische Destillate und Brände wie Speckbirnenbrand und Kletzenbirnenbrand darauf, fachkundig degustiert zu werden.

Josef Farthofer & Doris Hausberger

Josef Farthofer & Doris Hausberger

Und natürlich der Birnendessertwein Mostello von der Destillerie Farthofer. Eine einzigartige Besonderheit, die man unbedingt probiert haben muss. Es ist im Grunde eine Komposition aus Birnenmost und Birnenbrand und erinnert in der Machart an Madeira oder Portwein. Aber mit ganz eigener alpenländischer Note. Unglaublich wie sich die bernsteinfarbenen Mostello-Jahrgänge 2006 und 2007 unterscheiden. Der Ältere schmeckt nach Dörrobst, Honig und Holzfass, der Jüngere nach Rum, Rosinen, Karamell und reifen Birnen. In Ergänzung zu diesen süßen Dessertweinen gibt es noch einen trockenen Mostello, der nach Rum, Tabak, Sherry schmeckt.

Weitere Infos: www.mostviertel.info

 

 

 

Harald Wohlfahrt serviert den

Royals Königskrabben

Harald WohlfahrtEine der wenigen Ausnahmen, bei denen Harald Wohlfahrt außerhalb seiner Küche im Hotel Traube Tonbach tätig wird, ist die jährliche Gala zum Deutschen Medienpreis in Baden-Baden. Zusammen mit der Service- und Küchencrew des Traditionshotels unterstützt der Drei-Sterne-Koch das Catering des Events bereits seit mehr als 20 Jahren und kochte zu diesem Anlass bereits für zahlreiche prominente Gäste wie zuletzt George Clooney oder den Dalai Lama. In diesem Jahr kam eine Preisträgerin hinzu, die dem roten Teppich royalen Glanz verlieh: Die niederländische Königin Máxima wurde für ihr soziales Engagement in der Entwicklungshilfe geehrt und war mit König Willem-Alexander zu Gast. Abseits des Medienrummels und der Bühne zeigten sich die königlichen Hoheiten unkompliziert und nahbar: Es wurden Hände geschüttelt, Fotos gemacht und Deutsch gesprochen. Zum Dinner führte Spitzenkoch Harald Wohlfahrt das Königspaar persönlich an das Gala-Buffet. Kulinarisch stand die Vielfalt der Meere im Mittelpunkt – es gab Felsenaustern, Hummer, Königskrabben, Garnelen, Jacobsmuscheln, Steinbutt und Seezunge für die Royals.

 

Apfelweinmesse in Frankfurt

Koffer mit ApfelweinmotivAuf der Apfelwein-Messe gab es eine Weltneuheit zu bestaunen: Den ersten Schoppen-Trolley. Entworfen hat ihn Michael Schlögel, der sich zu seinem Lieblingsthema immer wieder Neues ausdenkt (Apfelwein-Roulette, Apfelwein-Metermaß und anderes mehr). Der gerippte Koffer ist im Kaufhaus Hessen auf der Berger Straße zu haben.

 

 

 

 

 

 

 

Harald Wohlfahrt zu Gast in Frankfurt

Harald Wohlfahrt (r.)

Harald Wohlfahrt (r.)

Harald Wohlfahrt verlässt seine Küche in der Schwarzwaldstube in Baiersbronn höchst selten. Doch ausnahmsweise kam er für einen Tag nach Frankfurt, um für einen kleinen Kreis im Küchenstudio Valcucine im Florentinischen Viertel in Sachsenhausen zu kochen. Mit Geräten von Gaggenau. Im badischen Loffenau bei Gaggenau wurde Wohlfahrt vor 59 Jahren geboren und bekam die Marke gewissermaßen in die Wiege gelegt. Drei-Sterne-Koch Wohlfahrt kochte vor den Augen der Gäste, die mit ihren Handys jede Bewegung festhielten. Es gab unter anderem eine pralle Jakobsmuschel mit perfektem Trüffelrisotto, geschmortes Kalbsbäckchen auf Rahlmpolenta mit Morcheln und Balsamicosauce sowie Vanille Panna Cotta mit Passionsfruchtsorbet nebst Ragout von Zitrusfrüchten. Dazu präsentierte Paul Fürst seine wunderbar saftigen Weine – Riesling, Weißburgunder, Frühburgunder, Rieslaner. Das Küchenstudio Valcucine, gleich neben dem Lokal Biancalani gelegen, wurde eigens für diesen Tag in ein Restaurant verwandelt und geriet zum fröhlichen Blickfang für Passanten. Eigentlich könnte das öfter geschehen, denn eine bessere Live-Werbung gibt es nicht für Küchen.  Der Geschäftsführer von Valcucine, Christoph Böger, hatte einst bei Steigenberger gearbeitet und war Souschef im Frankfurter Holbeins.

 

Guido Giovo: Wein & Olivenöl

Costaripa

Costaripa

Es gibt anstrengende Arbeitsmessen wie die bevorstehende ProWein. Und es gibt Spaßmessen wie die von Guido Giovo in Mühlheim am Main. Sie ist fast schon eine Feier. Man kommt auf zwei Etagen und der Terrasse bei Wein, Spumante, Pasta und Schinken zusammen. Fachbesucher und ganz normale Kunden mischen sich. Einige Weine kennt man, andere gilt es noch zu entdecken. Alois Lageder ist immer stark vertreten, an Quantität und Qualität. Wer einfach nur einen guten Prosecco sucht, wird hier gewiss fündig. Dal Din gehört mit seinem Brut dazu, aber auch die Tenuta San Giorgio. Unter den Spumanti gefiel uns der Brut Rosé von Costaripa am besten, ein feiner Schaumwein mit nobler Farbe und zartem Duft (80% Chardonnay, 20% Pinot Nero), der am Westufer des Gardasees zu Hause ist.

Die größte Entdeckung war aber kein Wein, sondern ein erstklassiges Olivenöl. Die Olearia Caldera ist ebenfalls in der Gardasee-Region beheimatet und erzeugt verschiedene Öle, die alle Format haben. Absolute Spitze ist die Gran Cuvée Ugo Caldera, benannt nach dem Gründer der Manufaktur. Dort wird auch unter dem Etikett Oliver eigens ein Öl für Köche hergestellt, das sich gut erhitzen lässt. In diesem Jahr findet noch eine Messe bei Guido Giovo statt, man sollte sich zeitig informieren.

Guido Giovo, Mühlheim am Main, Borsigstr. 17, Tel.  06108-90080

 

Most Wanted: Der beste Barkeeper der Welt

Der Bartender-Wettbewerb World Class zieht wieder seine Kreise, letzte Station war das Roomers in Frankfurt. Dort mussten die Barkeeper mit einer ihnen unbekannten Mystery-Box arbeiten, die eine Gurke, Koriander, Gin und was auch immer enthalten konnte. Die Ergebnisse waren so unterschiedlich wie die Inhalte. Hier ging es aber eher um Fingerübungen, die nächsten Jury-Tests werden vom 19. Bis 21. Mai in München stattfinden, wenn es gilt den „Besten Barkeeper Deutschlands“ zu entdecken.  Im letzten Jahr hat Atalay Aktas (Schwarze Traube Berlin) mit seinen Fähigkeiten die Jury begeistern können und ergatterte den Titel Bester Bartender Deutschland 2013. Im Global Final setzte sich David Rios gegen 44 Finalisten durch und darf sich seitdem für ein Jahr Bester Bartender der Welt nennen. Alex Kratena aus London ist die Leitfigur von World Class und serviert niemals Drinks von der Stange, sondern individuelle neue Kreationen. Hier ein Beispiel:

Barkeeper Wettbewerb Alex KratenaGuilty Pleasure

Glas: Coupe
Garnitur: Erdbeer-Schokoladen-Haut, Dill, Gold
Zubereitung: Himbeeren in einen Shaker geben und leicht andrücken, weitere Zutaten und Eis hinzugeben und shaken. Durch ein Sieb in einen Tumbler geben (ohne Eis).
50 ml Talisker Storm Whisky
15 ml Taylor’s Late Bottled Vintage Port Wine
15 ml Matusalem 30-Year-Old Oloroso
15 ml frischgepresster Zitronensaft
1 Spritzer Mozart Chocolate Bitters
20 ml Zuckersirup
3 Himbeeren

 

 

 

 

Jumeirah Küchenparty mit Altbekannten Jungen Wilden

Küchenparty JumeirahDer neue Executive Chef im Jumeirah Frankfurt,  Marc Schulz, holt sich am 18. Juni zur dritten Küchenparty die inzwischen nicht mehr ganz so jungen, aber immer noch verwegenen Köche Stefan Marquard, Ludwig Maurer, Bernd Arold und Marco D’Andrea. Durch die offene Showküche und diverse Live-Cooking Stationen können die Gäste ganz nah dabei sein, wenn die Profis ihre Gerichte zubereiten. Die Weingüter Groebe aus Rheinhessen, Chateau La Nerthe aus dem Rhonetal und Bürklin Wolf aus der Pfalz sind bei der Küchenparty ebenfalls vertreten. Eine Tombola zugunsten der Charity „Herzenswünsche e.V.“ mit schönen Preisen rundet den Event ab. Karten für die Max on One-Küchenparty kosten € 159 pro Person inklusive aller Speisen, präsentierter Weine sowie Softgetränke und können ab sofort telefonisch bestellt werden: (069) 297 237 0.

 

Ältere Beiträge

 

Marrakesch am Main

Top Lounge: Penthouse Party im InterConti

Top Lounge Interconti Die Überraschung des Abends war das marokkanische Buffet: Wenn es dieses zarte, vollfleischige und wunderbar orientalisch gewürzte Lamm immer im Hotel Intercontinental in Frankfurt gebe, wäre dies allein schon ein Grund für einen Besuch. Aber auch sonst waren die verschiedenen Buffets appetitlich, neben dem Lamm wurden die amerikanischen Mini-Burger zum Renner des Abends. Das Top Magazin Frankfurt hatte wieder einmal zu seinem Event namens Top Lounge geladen, und über 400 Gäste jeglicher Couleur aus Wirtschaft, Politik, Kulturszene und Schaugeschäft kamen. Die Location war perfekt und bescherte viel Platz, wobei Rauchern gleich zwei Terrassen geboten wurden. Kompliment aber auch für die gesamte Organisation, ein solches Fest kann nicht jeder stemmen.

Bei einem Get-together spielen Essen & Trinken nicht unbedingt die Hauptrolle, hier aber sorgten die verschiedenen Themen-Buffets für zusätzlichen Gesprächsstoff. Wer gut isst, fühlt sich auch wohl. Aber mal ehrlich, wer führt das InterConti noch auf dem kulinarischen Kompass? Die Gastronomie des Hauses hat in den letzten Jahren nicht von sich reden gemacht. Dabei gibt es mit Klaus Bramkamp einen engagierten Könner als Küchenchef. Der gelernte Koch und Konditor führte von 1986 bis 1989 das Gourmet-Restaurant im Hotel, just dort, wo sich jetzt der schönste Teil der Rooftop-Location befindet – mit Blick auf den Main und die Frankfurt-Skyline. Das Restaurant auf der 21. Etage war seinerzeit sehr gut und bot den Gästen ein einzigartiges Panorama. Bis heute gibt es keinen Ort in Frankfurt mit einem vergleichbaren Ausblick. Aber: The Winner Takes It All – und der Gewinner ist das Geld.  Das Gourmet-Restaurant wurde geopfert, als Veranstaltungsebene bringt das Penthouse dem Hotel weit mehr Geld ein als es je ein Restaurant könnte. An Silvester ist das Dachgeschoss immer weit im Voraus ausgebucht. Vielleicht gäbe es aber einen Kompromiss: Warum könnte man nicht einen kleinen Teil des Penthouses als Panorama-Restaurant führen? 30 bis 40 Plätze würden der riesigen Veranstaltungebene nicht allzu viel wegnehmen. Der erst seit acht Monaten amtierende Hoteldirektor Martin Driskell hat die einmalige Chance, das nicht nur in der Fassade farblose InterConti endlich aufzufrischen – auch kulinarisch. Das Potential ist vorhanden.

 

 

Scheck-in: Auszeichnung für Weinangebot

Besitzerfamilie Scheck-Berger (Tochter von Adolf Scheck) Scheck-Reitz (Ehemann), Martine Debaeke, Peter Splettstößer (v.l.n.r.)

Scheck-in-Familie: Scheck-Berger, Scheck-Reitz, Martine Debaeke, Peter Splettstößer (v.l.n.r.)

Man findet hier nicht nur Vertreter der französischen Wein-Elite, sondern gerade aus Deutschland viel Bezahlbares in der gehobenen Mittelklasse. Weingüter wie Künstler aus dem Rheingau oder Fürst aus Franken bilden einen soliden Stamm. Jetzt wurde der Lebensmittelmarkt Scheck-in für sein „herausragendes Angebot heimischer Weine“ ausgezeichnet. Das Deutsche Weininstitut (DWI) und die Lebensmittelzeitung vergeben diesen Preis alljährlich. Marktleiter Peter Splettstößer und die Leiterin der Weinabteilung Martine Debaeke nahmen den Preis entgegen und stießen mit einem Tropfen von Kloster Eberbach an. Zur Feier reisten auch eigens Vertreter der Inhaber-Familie nach Frankfurt.

 

 

Schlotzige Pasta im Weindorf

Mimmos neues Lokal in Ingelheim

Padrone MimmoParide „Mimmo“ Nicoli hat nach Stationen in Mainz (z.B. La Gallerie) und Rüsselsheim (Opel-Villen) inzwischen seine neue kulinarische Heimat in Ingelheim am Rhein gefunden.  Zur Eröffnung wurde eine große Küchenparty gefeiert, bei der es so viel zu essen und zu trinken gab, dass man die Kraft der zwei Herzen und Mägen brauchte. Allein der Prosecco von Nino Franco und der Aufschnitt von Speck, Sopressa und Schinken hätten für einen schönen Abend gereicht. Doch es gab auch wunderbar schlotzige Pici-Pasta mit gut gewürztem Entenragout, sehr guten gebratenen Tunfisch mit Gelatine von grünen Äpfeln und weißem Tomatenschaum, Schwarze Oliven-Gnocchi mit Kaninchenragout und vieles vieles mehr. Alles Gerichte, die auch auf der Speisekarte stehen. Die Küche ist darüber hinaus so groß, dass Mimmo sie auch für weitere Küchenevents und seine Kochschule nutzen will. Das Lokal hält zwar in erster Linie italienische Weine bereit, doch auch einige ausgesuchte deutsche Tropfen. Beispielsweise „Adams Wein“, bemerkenswerte Gewächse aus Ingelheim von der ebenfalls bemerkenswerten Simone Adams, von der man noch viel hören wird. Sie und ihr Mann waren ebenfalls bei der Küchenparty präsent und interpretierten ihre Erzeugnisse. Das Restaurant und seine Weinstube wurden zwar mit dem Namen Millennium übernommen, wobei das „M“ auch für Mimmo stehen könnte, was weit besser passen würde.

„M“, Restaurant Millennium & Weinstube Weingeist, Ingelheim, Bleichstr. 1, Tel. 06132 711 20 70. www.das-millennium.de

 

 

Bel Etage

Neue Event-Location im Palais Thurn & Taxis Frankfurt

Bel Etage Thurn&Taxis Palais - 02Ins Thurn- und Taxis-Palais zieht immer mehr Leben ein. Nachdem das Restaurant Frohsinn das schöne Ensemble vor allem im Sommer auf der Innenhofterrasse zu einem Treffpunkt machen konnte, haben nun auch die Gastronomie-Unternehmer Klaus-Peter Kofler, Micky Rosen und Alex Urseanu die oberen Räume auf der Galerie übernommen und wollen aus dieser attraktiven Location mitten in der Stadt einen Veranstaltungsort der Extraklasse machen. Firmen und Privatgäste sollen sich gleichsam angesprochen fühlen, 50 bis 250 Personen finden Platz. Noch in den nächsten Tagen wird es eine große Ausstellung verschiedener Künstler (9./10 Nov.)  sowie die Frankfurter Whiskymesse (22.-24. Nov.) geben. Ein Weihnachtsmarkt im Innenhof ist auch vorgesehen. Die Räume im 1. Obergeschoss bieten rund 400 Quadratmeter Platz. Imposant ist die große Terrasse mit Blick auf den Innenhof und die Skyline von Frankfurt. Große Fensterarkaden, imposante Kristalllüster und edles Parkett geben einen stilvollen Rahmen. Bei diesem Mix aus Klassik und Moderne entstand so etwas wie Loft-Barock. Michael Müller vom Designteam Stilbruch aus Wiesbaden legte nicht zum ersten Mal Hand an, er begleitete Nobel-Caterer Klaus-Peter Kofler gestalterisch unter anderem beim ideenreichen Pop-up-Restaurant Tree House im Hochhaus neben dem Hotel Jumeirah.

Zur Eröffnungsfeier kamen gut 100 geladene Gäste in die Bel Etage, wo sie ein klassisches Sextett, ein flinker Service sowie ein Buffet erwarteten. Es gab manch Gutes, doch vor allem die wie Dekoration aussehenden Gemüsechips waren besonders lecker – vor allem die aus Roter Bete.

www.palais-frankfurt.com

 

 

Was guckst Du? Astor Film-Club

Das Kino als Event-Location

Astor Filmlounge Das neue Astor-Kino in Frankfurt ist ein Schmuckstück. Es bietet sich deshalb nicht nur zum Sehen, sondern auch Gesehenwerden an. Dachten sich jedenfalls die Initiatoren einer neuen Club-Idee, der Betreiber der Filmlounge Kai Mann und Event-Manager Gerd Schüler.

In der Astor Film-Lounge über der Zeilgalerie findet nun einmal im Monat eine Vorpremiere eines Kinofilms statt, der am nächsten Tag in den Frankfurter Kinos anläuft. Auftakt war „Der Teufelsgeiger’“ mit David Garrett als Paganini.  Den Musiker muss wohl der Teufel geritten haben, diese Rolle anzunehmen, denn als Schauspieler macht er keine gute Figur. Mit Klaus Kinski war der Teufelsgeiger immerhin einst idealbesetzt. Doch war der Film ja mehr eine nette Beigabe, wichtiger war es, dass die Gäste miteinander ins Gespräch kamen. Dabei halfen Apfelschaumwein von Höhl und Häppchen vom Scheck-in-Center.

Astor Filmlounge„Networking auf höchster Ebene“ nennen die Veranstalter ihren Film-Event, zu dem man nicht so einfach hingehen kann, sondern eingeladen werden muss. Es gab dazu auch kein profanes Kärtchen, sondern eine edle Geschenkbox mit güldener Einladung und einem Präsent. Zur der Premiere kamen 200 Gäste. So nebenbei wurden die Gäste aber auch auf das Astor-Kino aufmerksam. Es ist das mit Abstand schönste in der Stadt, aber auch höchst kommod: Die großen bequemen Sitze sowie Fußstützen lassen selbst Filme in Überlänge gemütlich überstehen, zumal auch Essen und Getränke gereicht werden.

 

Hot Spot Küchenparty

 

Breidenbacher Hof Düsseldorf

Frischeparadies Frankfurt

Breidenbacher HofWenn Düsseldorf feiert, ist Köln betrunken. Der Breidenbacher Hof ist nicht nur das gediegene Luxushotel, man weiß auch zu feiern. Uns ist sonst keine Küchenparty bekannt, bei der sogar getanzt wird. Philipp Ferber, Chef der Weißen Brigade im Hotel, hatte gute Partner aus anderen Häusern ins Boot geholt: Achim Schwekendiek vom Restaurant Schloss Münchhausen;  Ronny Siewert, Restaurant Friedrich Franz, Grand Hotel Heiligendamm; Michael Kammermeier, Ente im Nassauer Hof in Wiesbaden; Stefan Neugebauer, Schwarzer Hahn, Deidesheimer Hof. Und den Modedesigner Thomas Rath aus der Castingshow Germany´s Next Top Model. Er überraschte wohl am meisten, denn von den Profis wusste man ja, dass sie kochen können. Jedenfalls war seine Kürbis-Pasta ziemlich lecker.

Es gab aber auch sehr gut zu trinken, angefangen vom Deutz-Champagner über die erstklassigen Weine von Philipp Kuhn aus der Pfalz bis hin zu den fein-stoffigen Tropfen vom Nahe-Weingut Korrell Johanneshof. Hoteldirektor Cyrus Heydarian, der die Gelüste seines Publikums kennt, tat gut daran, auch Tatar-Brötchen und Altbier anzubieten – zu später Stunde muss es so etwas einfach sein. Die 280 Gäste fanden bequem Platz, da die gesamte Bel Etage für die Küchenparty bereitstand. Für 139 Euro wurde sehr viel Gutes geboten. Solch hochwertige und doch letztlich preiswerte Events gibt es das ganze Jahr über im Breidenbacher Hof, auch die Küchenparty wird im nächsten Jahr wieder im „Kulinarischen Kalender“ stehen.

http://www.capellahotels.com/dusseldorf

 

 

 

Wenn der Brunnen wisselt

Sind wir im Paradies

Matthias Schmidt, Villa Merton

Matthias Schmidt, Villa Merton

Inzwischen ist das Frischeparadies in Frankfurt-Griesheim als Eventlocation fast so bekannt wie als Einkaufsadresse. Wieder holte sich Marktleiter Ulrich Wittur viele Spitzenköche aus dem Rhein-Main-Gebiet in sein Haus: Christoph Rainer von der Villa Rothschild in Königstein; Thomas Macyszyn, Restaurant Navette, Rüsselsheim; Andreas Krolik, Tigerpalast; André Rickert, Weinsinn, Matthias Schmidt,Villa Merton (alle Frankfurt). Unser absoluter Favorit war

Entenstopfleber-Praline, mit Ananastexturen, Gewürzgelee und Pfefferaromen. Klein, fein, aufwendig und vollendet kombiniert. Die gut gereifte Riesling Auslese 2003 „Wisselbrunnen“ von Schloss Reinhartshausen dazu machte das Glück perfekt.

Manche Gäste waren sichtlich nervös und glaubten irgendwie zu kurz zu kommen. Dabei hätten sie sich nur antizyklisch verhalten müssen: Zunächst dort anstellen, wo wenig los ist und sich dann Biss für Biss weiterarbeiten. Ganz im Gegenteil zog es viele aber ganz lemminghaft dorthin, wo die meisten anstanden. Mit 250 Gästen war man diesmal allerdings auch über die Grenze gegangen, vielleicht sollte man bei maximal 200 einen Schnitt machen.

Loben muss man aber nicht nur die Köche für ihr Engagement, gerade der Service zeigte sich besonders einsatzfreudig. Von den 139 Euro Eintritt gingen wie stets 10 Euro an die Wiesbadener Stiftung Bärenherz (für schwerstkranke Kinder). Für sie wurde auch eine Tombola mit netten Preisen arrangiert. Für uns gab´s als Gewinn die berühmte Winke-Katze, die wir bei unseren Asien-Besuchen stets verschmäht hatten.

www.frischeparadies.de/frischeparadies-maerkte/frankfurt

 

 

Photocredit: Barbara Fienhold

 

 

 

 

 

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