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Mit einer starken Küchenparty macht das

Hotel Jumeirah wieder auf sich aufmerksam

 

Und im Dezember

kommt die nächste

 

Um das Jumeirah war es in letzter Zeit etwas still geworden, jetzt konnte das Frankfurter Hotel mit einer famosen Küchenparty im Restaurant Max on One wieder einmal auf sich aufmerksam machen. Gut, Küchenpartys sind inflationär und keine neue Idee, diese hier aber überzeugte durch grundsolide Küchenleistungen. Dass ein Meister wie Christoph Rainer mit einem Lachs nach thailändischer Tom Kha Art glänzte, war fast schon zu erwarten. Doch auch andere Küchenstationen zeigten Klasse und ließen den Gaumen durch die Welt von Mallorca bis Shanghai reisen -  überall dorthin, wo auch Jumeirah-Hotels zu Hause sind.

Dominik Wetzel (l.) Chris Rainer (r.)
Dominik Wetzel (l.) Chris Rainer (r.)

 

Das Frankfurter Jumeirah-Küchenteam von Frank Hartung und Nils Levent-Grün imponierte mit einer lokalen Kombination aus butterzartem gegrilltem Kalbsfilet, Handkäs-Tatar, Grüner Soße, Apfel und Kartoffelmousseline. Ulf Tassilo Münch von Nipponnoodles in München ist bei Gourmet Events und Street Food Festivals ein gefragter Küchenprofi. Er bereitete seine großartigen Gyoza zu, pikant gefüllte japanische Teigtaschen, die er mit getrockneten Eigelb und Trüffeln überraspelte. Auch die Sauerei vom Strohschwein mit gepoppter Schweinehaut, gepickelten Saubohnen und Holzkohlemayo machte richtig Spaß. Der bärige Koch und ehemalige American Football Spieler Dominik Wetzel von Red Rock Cooking versteht sich auf solche kleinen Schweinereien und ist bei vielen Events und TV-Kochshows im Einsatz. Wie schön das englische Grundnahrungsmittel Fish & Chips ausfallen kann, zeigte die Deluxe Version von Robert Andrews vom Jumeirah London, der feinsten Island Kabeljau zart panierte und mit leckeren Trüffel-Fritten servierte. Die Fisch-Tüte ließ sich gut und einfach bedienen, manch andere Portionen konnten nicht so einfach aus der Hand gegessen werden. Grundsätzlich sollten sich die Köche bei solchen Events auf kleinere Happen beschränken, die man nicht schneiden muss und mit einem Biss zu bewältigen sind (zumal wenn keine Messer vorhanden sind).

Frank Hartung
Frank Hartung

 

Positiv: Es war eine kleine feine Küchenparty mit 70 Gästen, die in einem großem gut klimatisierten Restaurant  mit offener Küche stattfand und kein langes Herumlaufen abforderte. Zu keinem Zeitpunkt herrschte Gedränge, wobei auch das Essen unfallfrei an die Stehtische gebracht werden konnte. Champagner zum Empfang macht sich immer gut. Die Weinabteilung war zwar beispielsweise mit Urban Kaufmann und Eva Raps (Weingut Hans Lang Hattenheim) aus dem Rheingau gut vertreten, doch beim nächsten Mal dürfen ruhig etwas mehr Weine & Winzer dabei sein. Food & Beverage Manager Jörg Stricker will bei der kommenden Küchenparty im Dezember auch noch einen Gang höher schalten. Ein wichtiges Ziel hat die Küche vom Jumeirah und dem Max on One aber schon jetzt erreicht: Man ist wieder neugierig darauf geworden.

 

 

Eine wahrhafte Win Win Situation

Hochkarätig besetzte Küchenparty in der Frankfurter Villa Merton: Andreas Krolik, Christoph Rainer, Christopher Wilbrand und Gastgeber André Großfeld zeigten, dass viele Köche nicht den Brei verderben. Der Steinbutt mit Korianderaufguss von Christopher Wilbrand und der Glen Douglas Lachs vom „Koch des Jahres“ (Gault Millau) Andreas Krolik schwammen ganz oben auf der Beliebtheitswelle. Bei der Jakobsmuschel mit Kalbskopf von André Großfeld (Bild oben rechts) wurde der gebackene Kalbskopf zum Hauptakteur. Die vier Sterne-Köche zeigten sich in guter und entspannter Form und fanden gegen Ende auch Zeit für gemeinsame Gespräche. Über 130 Gäste tummelten sich auf allen Ebenen der Villa. Schönster Platz war die Bar, wo auch die Weine vom Pfälzer Weingut von Winning ausgeschenkt wurden. Der wunderbar saftige Rosé Win Win zeigte Einsatzstärke, zumal er bestens zu allen Gerichten passte. Es wurde obendrein für einen guten Zweck gegessen und getrunken, von den 129 € Eintrittsgeld wurden 30 € an die Stiftung KinderHerz abgegeben, was zu einer schönen Summe von 4000 € führte.

Mundschenk Harry H. Hochheimer ließ keine Kehle trocken

Mundschenk Harry H. Hochheimer ließ keine Kehle trocken
Christoph Rainer servierte Wagyu-Röllchen
Christoph Rainer servierte Wagyu-Röllchen
Andreas Krolik geht ein Licht auf
Andreas Krolik geht ein Licht auf
Dreamteam für einen Abend: Krolik & Hochheimer
Dream Team für einen Abend: Krolik & Hochheimer

Photocredit: Barbara Fienhold

 

Bambi für alle

Und gute deutsche Küche bei der Top Lounge

 

Top LoungeDie Events des Frankfurter Top Magazins werden ja gerne filmreif inszeniert, weshalb es nahe lag, gleich im Filmmuseum zu feiern. Die Gäste konnten sich deshalb auch passend mit einer echten massiven „Bambi“-Trophäe fotografieren lassen, die Schauspielerin Katja Riemann dem Museum überlies. Der wahre Star der Top Lounge am Schaumainkai aber war die Sachsenhäuser Apfelweinwirtschaft Kanonesteppel, die das Catering für über 300 Gäste bravourös besorgte. Rindersaftgulasch, Tafelspitz mit Meerrettichsoße, Mini-Klöße mit Hackfleischfüllung und 13 weitere leckere Teller schwirrten als Flying Buffet durch das Museum. Der trockene Oestrich Riesling vom Rheingauer Weingut Balthasar Ress passte bestens dazu und war so süffig wie die Gäste durstig. Vom Weingut selbst waren ebenfalls Mitarbeiterinnen vor Ort, die für Schwung im Service und die richtigen Gläser sorgten. Die Top Lounge ist stets Selbstdarstellung, Networking und Get-together in einem. Das Fest gibt aber auch Referenzen für den jeweiligen Veranstaltungsort, die Getränke und das Essen. Kanonensteppel-Wirtin Petra Weck nutzte die Gelegenheit gut – der „Bambi“ für deutsche Küche geht einfach mal an sie.